LedergürtelMaßgefertigte Ledergürtel, auch XXXXL

Wir fertigen Gürtel nach Maß und zu vernünftigen Preisen, in verschiedenen Farben, Qualitäten und Längen, mit fest vernieteter Schnalle oder als Wechselgürtel mit Druckknöpfen.

 

DigiTimes berichtet aus Taiwan über interessante Information, die nicht näher bezeichnete Quellen aus Googles "upstream supply chain" zu liefern haben. Das von Googles Ex-CEO Eric Schmidt beiläufig angekündigte Google Tablet ist laut diesen Quellen weniger als Angriff gegen Apples iPad zu verstehen, sondern vielmehr als Kampfansage gegen Amazons Kindle Fire gerichtet.

Das geplante Gerät soll "März-April" veröffentlicht werden, ein Panel von 7 Zoll haben, auf Android 4.0 basieren und weniger als 199 Dollar kosten - also weniger als das Kindle Fire.

Der Business Insider tut dies als "verrücktes Gerücht" ab. Tatsächlich stellt DigiTimes die eigenen Angaben in Frage, denn im Bericht heißt es auch, dass Google Taiwan nichts von irgend welchen Tablet-Plänen des Unternehmens wissen will. Das klingt fast schon nach einem Dementi, aber eben nur fast. 

Wie so oft können die anonymen Quellen also recht haben (bzw. existieren), oder auch nicht. Ein interessanter Gedanke bleiben die prophezeiten Google Tablets aber allemal. Nicht nur, weil damit der Android-Marktanteil bei den Tablets erhöht werden könnte.Ob nun auf Kosten von Apple oder von Amazon ist dabei weniger interessant als die Frage, was Google weiter damit beabsichtigen könnte.

Der Erfinder des vielleicht ersten Werbe-Betriebssystems (Android) ist im Moment dabei, Google+ mit einer Bestimmtheit auf dem Markt einzuführen, die an die Schweizer Nationalbank erinnert - und zwar als sie sich im letzten Jahr gegen die Euro-Abwertung zur Wehr setzte und ankündigte, "unbeschränkt Devisen zu kaufen", um den Franken zu schwächen.

Die Führungsmannschaft Googles und insbesondere Larry Page scheinen den Erfolg ihres Sozialdienstes+ ebenfalls für extrem wichtig zu halten. Zur Erinnerung: Page hat in einem internen Schreiben 25% der jährlichen Boni aller Mitarbeiter vom Erfolg des Netzwerks abhängig gemacht. Das sind vielleicht keine unbegrenzten Mengen, wie sie die Schweiz den Devisenhändlern androhte, aber sicher ein stattlicher Haufen Geld.

Da scheint es gar nicht so abwegig, dass Google beispielsweise ein im Branding auf Google+ ausgerichtetes Tablet auf den Markt bringt, auch wenn stark subventioniert werden müsste. Amazon verfolgt mit dem Kindle ja bekanntlich ein ähnliches Ziel. Denn auch Amazons Geräte werden mehr oder weniger zu Selbstkosten abgegeben. Das lohnt sich für den Händler mittel- bis langfristig durch den Verkauf von Content (Bücher, Filme, Musik).

Im Fall eines von Google subventionierten Tablets verhält es sich ähnlich. Dort ist jeder jeder gewonnene Nutzer von Google+ in den kommenden Jahren wahrscheinlich ein Vielfaches der heutigen Subventionskosten wert.  Denn er wird als Werbe-Rezipient an Google gebunden



Du musst Dich anmelden oder registrieren, um einen Kommentar zu schreiben.

am häufigsten aufgerufen...