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10. Januar 2012
Posted in Internet News
Der Journalist und Sicherheitsexperte Brian Krebs liefert wieder einmal einen kleinen Einblick in eine der etwas dunkleren Seiten des Online-Business. Mit KolotiBablo.com stellt Krebs einen Dienst vor, dessen Geschäft darin besteht, CAPTCHA-Graphiken von Menschen aus der dritten und vierten Welt zu einem Hungerlohn lösen zu lassen.
Über die Möglichkeiten, die zur Unterscheidung von Mensch und Machine gedachten Graphiken zu knacken, wurde schon viel spekuliert. Schon öfter wurde beispielsweise behauptet, dass die nur schwer entzifferbaren Zeichenfolgen gewerbsmäßig von Porno-Websites entziffert werden, die ihren Besuchern im Gegenzug kostenlosen Zugang gewähren.
Die Bezahlung, mit denen KolotiBablo.com künftige Mitarbeiter ködert, lassen daran allerdings Zweifel aufkommen. Denn diesen wird pro 1.000 gelösten CAPTCHA-Rätseln eine Bezahlung zwischen 0,30 Dollar und 1,00 Dollar in Aussicht gestellt. Wenn man bedenkt, wie viele CAPTCHA-Rätsel pro Stunde entziffert werden können, so kann der Tageslohn allenfalls wenige Dollar betragen.
Unter Antigate.com, der Website für die Kunden des Dienstes, ist dagegen von Kosten in Höhe von 0,70 Dollar bis 1,00 Dollar pro 1.000 gelösten Rätseln die Rede, die dem Kunden in Rechnung gestellt werden. Zwischen 500 und 1.000 Arbeiter stehen dafür rund um die Uhr zur Verfügung. Um die automatisierte Dechiffrierung zu erleichtern, bietet der Dienst auch eine spezielle API, mit der die Software der Kunden ergänzt werden kann.
Zu welchen Zwecken diese Dienste in Anspruch genommen werden, bleibt allerdings unklar. Krebs liefert keinen Beleg dafür, dass es Kooperationen etwa mit Spam-Operationen gibt. Es überrascht auch nicht, dass KolotiBablo den Zusammenhang zu solchen Machenschaften bestreitet. Doch wie Krebs auch meint, wird namentlich dieser Dienst in Untergrund-Foren beworben und empfohlen.
Wobei es besonders bedrückend ist, dass selbst die von KolotiBablo genannte Bezahlung noch Raum für dubiose "Geschäftsmodelle" lässt. Denn KolotoiBablo lässt ausdrücklich "Team Work" zu, bei der eine Person mit Hilfe eines "Master Account" die Kontrolle der von ihm angeworbenen Team-Mitglieder übernimmt. Der "Master" erhält auch die von KolotiBablo ausgezahlten Gelder. Welchen Teil davon er an sein Team durchreicht, bleibt ihm überlassen.
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