Maßgefertigte Ledergürtel, auch XXXXL
Wir fertigen Gürtel nach Maß und zu vernünftigen Preisen, in verschiedenen Farben, Qualitäten und Längen, mit fest vernieteter Schnalle oder als Wechselgürtel mit Druckknöpfen.
11. Januar 2012
Posted in Internet News
Schon kurz nach dem Start von Googles "Search, plus Your World" formt sich die Kritik an den "persönlichen Ergebnissen" der Suchmaschine. Twitter fühlt sich benachteiligt und fühlt schon das Ende des Internet nahen. Etwas weniger emotional involviert halten die Bürgerrechtler von EPIC es für sinnvoll, die neue Suche hinsichtlich ihrer kartellrechtlichen Aspekte auf den Prüfstand zu stellen. Denn Google benutzt sein Quasi-Monopol bei der Suche, um die Position seines neuen sozialen Netzwerks gegenüber der Konkurrenz zu stärken.
Bei SearchEngineLand wiederum sammelt Danny Sullivan Beispiele, wie Googles Search plus den Inhalten von Google+ den Vorzug vor relevanteren Ergebnissen gibt. Es ist dabei schwierig, diese Beispiele während des noch laufenden Roll-Out nachvollziehbar zu machen. Die erste von Sullivan demonstrierte Suche konnte beispielsweise zunächst reproduziert werden und wenig später wiederum nicht mehr.
Dabei ist dieses Beispiel besonders interessant. Es ging um die Suche nach dem Begriff "Music" an einem nicht bei Google eingeloggten Rechner, bei der direkt neben den Suchergebnissen die Google+-Seiten von Musikern wie Britney Spears angezeigt wurden. Das ist nicht nur erstaunlich, weil es tatsächlich relevantere Ergebnisse für die Suche nach "Music" geben sollte.
Rein formal scheint es bemerkenswert, dass bei diesem Beispiel des Search Plus eben nicht wie zunächst angekündigt nur die Ergebnisse von Freunden und Bekannten eine Rolle spielen. Denn es lag wie gesagt kein Login bei einem Google-Konto vor. Sullivan hatte für die Tests sogar einen Chrome-Browser im Incognito-Modus benutzt, der eigentlich gar keine Anhaltspunkte für bestimmte Google+-Inhalte liefern sollte. Die Google+-Seiten von Spears und Co wurden also ins Blaue hinein geliefert und können nur als Eigenwerbung für Google+interpretiert werden.
Für Sullivan ist die Haupterkenntnis dieser Beobachtung, dass die Konzentration auf Google+ und der Verzicht auf ähnliche Ergebnisse etwa von Facebook die Relevanz von Googles Suchergebnissen mindert. Womit gleichzeitig die Marketer dazu gezwungen werden, sich künftig stärker bei Google+ zu engagieren, denn auch für andere Suchen dürfte das schon bald von großer Bedeutung sein.
Was - nebenbei bemerkt, den SEO-Mann Sullivan besonders treffen wird, denn diese Bevorzugung der eigenen sozialen Inhalte durch Google macht die Aufgabe des SEO-Experten nochmals schwieriger. Wenn er nicht gänzlich überflüssig wird.
Fast schon albern sind die letzten Beispiele, die Sullivan für den Relevanzverlust der "Suche plus" anführt. Denn es ist beispielsweise schon ein wenig realitätsfern, wenn die Suche nach "Facebook" unter anderem zur Google+-Seite von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg führt. Obwohl dieser noch nicht einmal ein einziges Update dort eingestellt hat.
Da gäbe es sicher einige Ergebnisse, die aussagekräftiger als gerade dieses. Etwa die Facebook-Seiten des Facebook-Gründers. Doch die hat Google offenbar nicht für so wichtig gehalten.
| < Neuere | Ältere > |
|---|




