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16. Januar 2012
Posted in Internet News
Medien-Tycoon Rupert Murdoch hat zwar erst zum Jahreswechsel mit dem Twittern angefangen. Doch er bewältigt sein Trainingsprogramm außerordentlich schnell und hat es bereits zu einem gewissen Expertentum in Sachen "Trollen" gebracht. So hat er beispielsweise am Samstag damit begonnen, US-Präsident Obama zum bezahlten Freund ominöser Software-Diebe im Silicon Valley zu erklären. Kurz darauf titulierte Murdoch dann Google etwas konkreter als Piraten-Anführer, der Kinofilme kostenlos und dem Kontext nach auch rechtswidrig als Stream verbreitet, um im Umfeld Werbung zu verkaufen, "Kein Wunder, dass Millionen ins Lobbying fließen".
Google hat es inzwischen sogar für nötig gehalten, auf diesen Angriff zu reagieren und ihn gegenüber CNet als "blanken Unsinn" zu bezeichnen. Das aber wohl auch nur, weil sich das Argument Murdochs ganz leicht entkräften lässt: Google kann sich schließlich damit rühmen, im letzten Jahr 5 Millionen Links auf Urheberrechtsverstöße aus dem Index entfernt zu haben.
Doch der spürbare Zorn Murdochs auf Google und Obama kommt vermutlich nicht von ungefähr. Das Weiße Haus hat am Wochenende (endlich) Position um den umstrittenen Gesetzesvorschlägen des Stop Online Privacy Act (SOPA) und des Protect IP Act bezogen. Aus dieser Erklärung geht hervor, dass man die Probleme dieser Gesetzesvorschläge erkannt hat und voraussichtlich nicht bereit sein wird, die Gesetzesvorschläge in ihrer jetzigen Form zu unterstützen.
In den vergangenen Wochen hat sich Google ebenfalls in überraschend deutlicher Form gegen die Gesetzesvorschläge ausgesprochen. Murdoch dagegen gilt als überzeugter Anhänger harten Gangart, wie sie beispielsweise SOPA möglich machte. Er hat also allen Grund, in Google und Obama Piraten beziehungsweise Piratenfreunde zu sehen. Sicher fällt Murdoch umgekehrt auch bei diesen in das ein oder andere Raster.
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