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Wikileaks-Gründer Julian Assange gibt dem Rolling Stones Magazin ein sehr ausführliches Interview. Gerade aus seinem bisherigen Domizil ausgezogen - dem Landsitz eines seiner britischen Unterstützer -, bewohnt er jetzt ein kleines Haus auf dem Land.

Gründe für den Umzug werden nicht genannt, aber Assange befindet sich offenbar in Gesellschaft einer nicht näher definierten "Wikileaks-Kerntruppe". Während der Feiertage, als das Interview stattfand, war er allerdings nur in Begleitung seines persönlichen Assistenten.

Sehr viel Neues hat das umfangreiche Interview ansonsten nicht zu bieten. Immerhin gibt Assange darin Auskunft über seine finanziellen Verhältnisse. Die sind demnach sehr leicht zu überschauen, denn er ist pleite. Seinen Rechtsstreit gegen den schwedischen Auslieferungsantrag finanziert er demnach aus eigener Tasche, auch wenn er es eigentlich für richtig hielte, dass Wikileaks die Kosten übernimmt.

Berichte, wonach er durch sein Buch zu Geld gekommen ist, sollen auch erfunden sein. Ebenso wie die Behauptung, er horte mehrere Millionen Pfund auf seinem Konto. All das sind Erfindungen "unserer Gegner", mit denen die Spendenbereitschaft gesenkt werden soll.

Die Rechte an seinem Buch sollen seine früheren Anwälte einbehalten haben. Von denen hat er sich im vergangenen Jahr aus unbekannten Gründen getrennt. Gleichwohl wurde gerüchteweise behauptet, ausstehende Zahlungen hätten etwas damit zu tun..Woran sich allerdings die Frage anschließen sollte, wie denn die aktuellen Anwälte bezahlt werden.

Assanges Darstellung selbst ist allerdings auch nicht ganz stimmig. Wenn Wikileaks tatsächlich keinen Beitrag zu seiner Verteidigung liefert, wie sind dann die Spendenaufrufe auf der Wikileaks-Website zu verstehen, in denes es um den "WikiLeaks and Julian Assange Defence Fund" geht? Gehen diese Spenden nur an ihn, oder doch an Wikileaks? Eine separate Spendenmöglichkeit für Wikileaks ist jedenfalls nicht vorgesehen, obwohl die Organisation im Oktober mitteilte, aus Geldmangel die Veröffentlichungen einstellen zu müssen.



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