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Der Marktforscher eMarketer ist guter Dinge, was die Entwicklung der Online-Werbung im gerade begonnenen Jahr angeht: Für die Online-Werbung soll in diesem Jahr in den USA erstmals mehr Geld ausgegeben werden, als für die Werbung in Zeitungen und Zeitschriften.

Sollte diese Prognose tatsächlich eintreffen, dann wird das Internet in seiner Funktion als Werbeträger bald nur noch vom Fernsehen ´übertroffen. Und auch diese Riesenschnitte des Werbekuchens ist bereits in Sichtweite geraten.

Noch muss allerdings die Prognose des Marktforschers erst noch den Realitäts-Check bestehen. Denn die Vorhersage beruht auf der Annahme, dass bei der Online-Werbung auch in diesem Jahr mit einem kräfigen Wachstum von 23,3% zu rechnen ist. Wobei man für das Jahr 2011 von 23% ausging. Das wäre laut eMarketer dann aber auch auf absehbare Zeit das letzte Mal, dass eine derart hohe Wachstumsrate erreicht wird.

Ab dem Jahr 2013 wächst die Online-Werbung in immer kleineren Schritten und wird schon im Jahr 2015 (8,9%) einstelliges Niveau erreicht haben. Im Jahr 2016 geht man von moderaten 7,8% aus. Was aber ausreichen wird, um 62 Milliarden Dollar an Einnahmen zu erzielen. Aktuell wächst die Online-Branche aber noch um ein knappes Viertel jährlich und bis zum Jahresende sollen 39,5 Milliarden Dollar für Online-Werbung ausgegeben worden sein.

Für Werbung in Zeitungen und Magazinen werden 2012 dagegen 33,8 Milliarden Dollar ausgegeben. Wobei die Marktforscher von einer leicht rückläufigen Entwicklung bei den Print-Produkten ausgehen. Für das vergangene Jahr geht man noch von 36 Milliarden Dollar an Print-Werbeaufträgen aus. Für die Zeitungen und Zeitschriften kann das bedeuten, dass auch bei ihnen die Online-Werbung weiter wächst und damit die Abwanderung aus dem Printsektor kompensiert werden könnte.

Der Rückgang bei den Print-Einnahmen setzt sich allerdings auch in den folgenden Jahren fort. Auch bei eMarketer geht man wohl von einem schleichenden Ende der gedruckten Medien aus. Ganz anders verhält es sich dagegen beim Fernsehen, wo eMarketer auch in den kommenden mit einem weiterhin deutlichen Wachstum rechnet.

Bis zum Jahr 2016 sollen die Ausgaben für Fernsehwerbung von 60,7 Milliarden Dollar (2011) auf 72 Milliarden Dollar steigen. Der Abstand zur Online-Werbung wird damit in der Jahresbilanz auf gerade noch 10 Milliarden Dollar geschrumpft sein. Weil sich dann aber das Wachstum der Online-Werbung stark abgeschwächt hat, während die TV-Werbung immer noch spürbar zulegt, kann es dieser Situation zu einer jahrelangen Aufholjagd kommen. Doch bis dahin gehen noch einige Jahre ins Land und mit jedem Jahr verringern sich die Chancen, dass die Prognosen der Marktforscher auch wirklich zutreffen. Von daher sollte man sich zunächst einmal glücklich schätzen, wenn die Vorhersagen für dieses Jahr auch nur halbwegs zuverlässig bleiben.



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