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Googles soziale Konkurrenz sieht sich durch die "persönlichen Ergebnisse" ("personal Results") der Suchmaschine benachteiligt: Selbst wenn im Google-Index Informationen zu einer Person oder einem Unternehmen aus Facebook, LinkedIn, Twitter oder einem anderen "social Network" zu finden sind, so bevorzugt die Suchmaschine dennoch die Ergebnisse, die eine Suche im eigenen Datenbestand von Google+ produziert. Nun soll ein von Facebook entwickeltes Bookmarklet helfen, die Welt der Suchmaschinenergebnisse wieder gerade zu rücken.

Erdacht hat sich das Ganze der ehemalige Mozilla-Entwickler Blake Ross, der heute als "Director of Product" bei Facebook tätig ist. Er hat zusammen mit Ingenieuren von MySpace und Twitter ein Wochenende geopfert, um eine technische Lösung für Googles Selektion der Ergebnisse zu entwickeln. Mit diesem Bookmarklet werden Googles Ergebnisse um die sonst nachrangig behandelten Informationen aus anderen sozialen Netzwerken ergänzt. Alle Ergebnisse stammen aber aus Googles eigenem Index. 

Der Name des Bookmarklet ist dabei Programm, es wurde auf den Namen "Don't be evil" getauft. Veröffentlicht wird das Open Source Mini-Projekt unter focusontheuser.org.  Ein Video demonstriert die Funktionsweise des Codes.

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Das Video dürfte dabei in erster Linie zeigen, dass Ross mit seiner Entwicklung keinen ernst gemeinten Vorschlag macht, wie man die Ungerechtigkeiten von Googles Ergebnisauswahl im Alltag beseitigen kann.

Es handelt sich eher um eine Art Machbarkeitsbeweis, die belegen soll, dass Google sehr wohl ein breiteres Spektrum an sozialen Ergebnissen vorweisen könnte - wenn die Suchmaschine das nur wollte. Denn alle Ergebnisse, die Don't be evil zusätzlich zu den normalen Google-Ergebnissen produziert, stammen wie gesagt aus Googles eigenem Datenbestand. Nur finden sie sich in der Reihenfolge der Suchergebnisse meist an späterer Stelle. Das Bookmarklet sucht tief in Googles Ergebnissen, um Links auf Facebook, Twitter und Co. nach oben zu hieven. 

Neben diesem eher technischen Beweis des Machbaren geht es den Machern von der Google-Konkurrenz aber auch noch um die Aufmerksamkeit der Medien und der Öffentlichkeit. Man will die Botschaft publik machen, dass Google sich mit der Bevorzugung von Google+ in die Gefahr begibt, eine qualitativ schlechtere Suche anzubieten.

Das Bookmarklet ist dabei im Grunde nur Mitttel zum Zweck. Anwender, die die im Video gezeigten Suchen (Kochen, Musik, Facebook etc.) im Suchschlitz Googles eintippen, werden kaum ein fremdes Bookmarklet installieren - wenn sie überhaupt erst seine Funktionsweise verstehen. Anwender wiederum, die das Konzept und die Funktionsweise des Bookmarklet verstehen, müssen nicht mehr mit der Nase auf das eigentliche Problem gestoßen werden.

Allen Anwendern aber kann die öffentliche Diskussion verdeutlichen, dass die Suchmaschine hier ein gefährliches Spiel treibt. Google nutzt seine Position als führende Suchhilfe aus, um das eigene Sozialprojekt durch eine künstliche Auswahl der Ergebnisse anzuschieben. Damit stellt die Suchmaschine aber die eigene Integrität in Frage - und benachteiligt gleichzeitig die Wettbewerber. 



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