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Google teilt eine weitere Änderung seiner Richtlinien für Nutzung von Namen unter Google+ mit. Der zuständige Vizepräsident Bradley Horowitz schreibt in einem Post bei Google+ - wo sonst? -, dass es nun auch möglich ist, Spitznamen oder auch den Geburtsnamen zu benutzen. Das allerdings nur zur Ergänzung des wahren Namens, der unbedingt erhalten bleiben muss.

Horowitz erklärt das Vorgehen mit den bisher gesammelten Erfahrungen. Die Registrierung wird demnach von den neuen Nutzern schnell durchschritten, sie "segeln durch den Anmeldeprozess". Nur in 0,1% aller Fälle kommt es zu Hinweisen oder Forderungen bezüglich der Namenswahl. Diese Einwände hat man bei Google überprüft und kommt zum Ergebnis, dass 60% einfach nur einen Spitznamen benutzen möchten.

Bei weiteren 20% der Beschwerden geht es um Unternehmen, die versehentlich ein Google Profile einrichten wollen, statt dafür die im November eingeführten Google+ Pages zu benutzen. (Nur) Die verbleibenden 20% würden lieber ein Pseudonym oder einen anderen unkonventionellen Namen benutzen.

Womit Horowitz, noch ehe jemand danach gefragt hätte, schon wieder eine Entschuldigung für Googles Beharren auf der Nutzung des wahren, amtlich anerkannten Namens liefert. Gleichzeitig bringen es seine Angaben mit sich, dass mit der jetzt eingeführten Möglichkeit der Angabe eines Spitznamens die klare Mehrheit (80%) der Beschwerdeführer zufriedengestellt sein muss.

Eine Schlussfolgerungung über die sich streiten ließe. Denn Personen, denen während des Anmeldevorgangs die gewünschte Option verweigert wurde, haben sich eventuell nicht darüber beschwert, sondern die Nutzung von Google+ gleich unterlassen. Außerdem werden im Fall vieler Anmeldungen bereits Google-Konten bestanden haben, die lediglich mit einem Zugang zu Google+ ergänzt wurden. Wie viele Konten gar nicht erst angemeldet wurden, weil den Anmeldern der Schutz der Identität verweigert wurde, ist absolut unbekannt.

Doch das sind alles theoretische Fragen. Wenn Google die richtigen Entscheidungen getroffen hat, dann wird sich dies durch die Akzeptanz des Dienstes bestätigen. Wer also künftig einen Spitznamen ändern möchte, muss in seinem Profil den Punkt "Edit Profile" aufrufen und dort im Namensfeld wiederum die zusätzlichen Optionen aktivieren.

Dann kann ein Spitzname eingegeben werden, der künftig auch im Profil sowie in den "Hovercards" erscheinen. Aber Vorsicht! Auch bei den Spitznamen zeigt sich Google förmlich. Heute diesen und morgen einen anderen Namen zu benutzen ist nicht möglich. Wird der Nameseintrag einmal geändert, dann ist er für die folgenden drei Monate gesperrt. Allgemein gibt Google an, dass nur eine bestimmte Anzahl von Änderungen möglich ist. Wie viele, gibt das Unternehmen nicht an.



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