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Im Namen Gottes beziehungsweise Allahs soll ein kanadischer Programmierer hingerichtet werden, der sich bereits seit dem Jahr 2008 in iranischer Gefangenschaft befindet. Ihm wird zur Last gelegt, an der Gestaltung und Bewerbung von pornographischen Websites beteiligt gewesen zu sein. Dafür wurde er von einem Gericht in Teheran zum Tode verurteilt. Seine tatsächliche Schuld - sofern man es überhaupt so nennen kann - besteht allerdings nur darin, eine Software entwickelt zu haben, mit der man Bilder ins Web hochladen kann.

Weil diese Software aber von einem Porno-Anbieter eingesetzt wurde, verhaftete man Saeed Malekpour im Jahr 2008 bei einem Besuch im Iran. Er war als kanadischer Staatsbürger (seit 2004) dorthin gereist, um seinen sterbenden Vater zu besuchen. Doch diese Gelegenheit nutzten iranische Ermittler für seine Verhaftung.

Anschließend wurde der Programmierer erst einmal für ein knappes Jahr in Einzelhaft gesteckt, obwohl noch gar keine Anklage gegen ihn erfolgt war. Nach dieser Einzelhaft erschien Malekpour dann im iranischen Fernsehen und gestand dort, die iranische Sicherheit durch Propaganda sowie durch die Produktion und Publikation obszöner Inhalte gefährdet zu haben. In einem Brief, der aus dem Gefängnis geschmuggelt wurde und veröffentlicht wurde, widerruft er dieses Geständnis allerdings. Er sei durch Drohungen und Folter zu diesem Geständnis gebracht worden.

Zu diesem Zeitpunkt, im März 2010, hatte er nicht einmal einen Anwalt gesehen. Einige Monate später, im Oktober 2010,  wurde er zum Tode verurteilt. Ein Berufungsgericht bestätigte das Urteil und auch das Höchste Gericht des Iran kam jetzt zur gleichen Entscheidung. Nun wird mit seiner Hinrichtung gerechnet, denn die Kritik des kanadischen Premiers an der iranischen Entscheidung wird vermutlich kaum einen Eindruck hinterlassen. Man muss dabei schließlich auch die Zeitunterschiede bedenken: In Kanada steht 2012 auf dem Kalender. In Teheran dagegen schreibt man das Jahr 1433.



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