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Nachdem Googles Ankündigung der Neuordnung und Vereinheitlichung der Datenschutzerklärungen vielfach auf Kritik gestoßen ist, hat Microsoft die Zeichen der Zeit erkannt und in den USA eine Werbekampagne gestartet. In ganzseitigen Zeitungsanzeigen spielt man auf die Bedenken an der verbraucher an liefert selbst noch ein Anstöße, warum Googles Vorgehen schädlich ist.

Vor allem aber sollen die Rezipienten dieser Werbung darauf hingewiesen werden, dass es da ja noch ein paar Alternativen zum Datenmonster Google und dessen Diensten gibt. Wie etwa den hervorragenden Freemailer Hotmail, die unfehlbare Internet-Suchmaschine Bing, die Web-Anwendungen von Office 365 oder den führenden Web Browser MS Internet Explorer, der Schutz vor dem Tracking durch die bösen Schnüffelbuben bietet.

Augenscheinlich als Reaktion auf diese Ankündigung legt Google mit einer nüchternen Gegenüberstellung von Fakt und Fiktion nach. Womit das Unternehmen aber nicht verbergen kann, dass die hauptsächlich auf Microsoft zurückgehenden Fehldarstellungen dann doch ihr Ziel zumindest teilweise erreicht haben.

Dabei würde es genügen, den Microsoft-Anzeigen mit nur einem einzigen Hinweis entgegenzutreten: Was Microsoft Google nach der Änderung der Datenschutzerklärungen vorwirft, ist bei Microsoft schon seit Jahr und Tag Praxis. Denn die Zusammenführung der bei verschiedenen Diensten gesammelten Daten durch Google erfolgt bei Microsoft durch die Live ID. Auch dort gelten identische Privacy Policies für verschiedene Dienste. Es ist dabei zwar möglich, das Tracking durch ein Opt out zu vermeiden. Doch das bietet Google den eigenen Nutzern ebenfalls an.

Damit soll nicht behauptet werden, dass diese Vorgehensweisen gut, richtig oder gar wünschenswert sind. Doch es ist einfach so, dass Google und Microsoft in Sachen Datenschutz mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede aufweisen. Erstaunlich ist also eher, mit welcher Chuzpe Microsoft sich als Vorreiter in Sachen Datenschutz präsentiert. Als ob das Unternehmen angesichts der in mehreren Bereichen schwindenden Machtposition nichts Wichtigeres zu tun hätte.



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