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19. Dezember 2006
Posted in Internet News
Carlos Santana, Grateful Dead sowie Mitglieder von Led Zeppelin und The Doors haben ein Klageverfahren gegen die Betreiber von "Wolfgang's Vault" eingeleitet. Dem Betreiber wird vorgeworfen, die Urheberrechte der Rock- und Pop-Klassiker zu verletzen.
Dabei wirkt Wolfgangs Vault (Gruft, Tresor) auf den ersten Blick wie einer der vielen Online-Shops für T-Shirts und Fan-Artikel. Doch dieser Shop verfügt über eine regelrechte Attraktion: Die Audio- und Videoaufzeichnungen des im Jahr 1991 verstorbenen Bill Graham.
Der "Concert Promoter", 1931 als Wolfgang Grajonca in Berlin geboren, hatte in den 60ern seine ersten Konzerte organisiert und im Laufe der Jahrzehnte mit vielen großen Bands und Musikern zusammengearbeitet. Und er hatte während dieser Zeit ein beträchtliches Archiv an Konzertmitschnitten aufgebaut.
Dieses Archiv wiederum landete nach Grahams Tod bei Bill Sagan, der heute auch Wolfgang's Vault betreibt. Der Name kommt dabei nicht von ungefähr, denn als Sagan damals das von ihm gekaufte Vermächtnis in einem versteckt gelegenen Lagerhaus in Augenschein nahm, fand er "Millionen" Fotos, Poster, Papiere und andere Erinnerungsstücke.
Darunter eben auch die etwa 7.000 Konzertaufnahmen, durch deren Veröfffentlichung sich die Musiker heute geschädigt sehen. Wie es sich rechtlich mit diesen Mitschnitten verhält, wird nun wohl vom Gericht zu klären sein. Denn von einer eindeutigen Situation kann nicht die Rede sein.
Immerhin standen Graham und die heutigen Kläger meist sowohl in privaten als auch in geschäftlichen Beziehungen. Zumindest die damalige Aufzeichnung dürfte rechtlich einwandfrei gewesen sein. Wie es sich allerdings mit der Übertragung von Rechten aus privaten Aufzeichnungen auf Sagan und dem heutigen Recht auf Veröffentlichung verhält, ist eine ganz andere Frage.
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