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07. Februar 2012
Posted in Internet News
Es ist schon beachtlich, wie hartnäckig Google weiterhin versucht, eine hausinterne Mail als Beweismittel im Rechtsstreit mit Oracle zu verhindern. Obwohl nun schon der siebte Anlauf in dieser Angelegenheit gescheitert ist. Die Frage ist nur, ob diese Hartnäckigkeit nicht am Ende den Interessen Googles eher schadet.
Es geht dabei um eine Mail, die Google-Ingenieur Tim Lindholm an den für die Android-Entwicklung zuständigen Andy Rubin geschickt hat, nachdem Oracle bereits mit einer Klage wegen der Java-Nutzung durch das Betriebssystem und den Chrome-Browser gedroht hatte. Diese Mail hatte Lindholm zunächst nicht adressiert und auch nicht gleich als "vertraulich" gekennzeichnet, so dass der bis zum Versand gespeicherte Entwurf in acht Versionen vorliegt.
Nur wegen dieses Missgeschicks konnte das Schreiben schließlich auch in die Hände von Oracle geraten. Und dort wird man in dem Schreiben die Einlassung eines Mitarbeiters von Google erkennen, der die Verletzung von geistigem Eigentum durch sein Unternehmen eingesteht. Denn Lindholm schreibt in der Mail an Rubin, dass die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin dazu aufgefordert haben, nach technischen Alternativen für die Java-Nutzung in Android und Chrome zu suchen. Aber die Suche blieb erfolglos. "Wir schließen daraus, dass wir eine Lizenz für Java zu den von uns benötigten Bedingungen verhandeln sollten".
Dem Vorsitzenden Richter des Verfahrens ist bereits klar, was für eine Reaktion dieses Schreiben bei den Geschworenen erzeugen wird, sollte Oracle die Mail vor Gericht als Beweis vorlegen. Allerdings ist es eine Sache, die Juroren davon zu überzeugen, dass man bei Google die Notwendigkeit eines Lizenzabkommens erkannt hatte. Eine andere ist es, die Geschworenen von der Höhe der Forderungen Oracles zu überzeugen.
Immerhin hat das Unternehmen im Rahmen der Klage schon zeitweise mehr Geld (6,1 Milliarden Dollar) verlangt, als der Kauf von Sun und den Java-Patenten gekostet hat. Ein Lizenzierungsangebot aus dem Jahr 2006 belief sich dagegen auf 100 Millionen Dollar.
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