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In etlichen Medienberichten wird zur Zeit über neue Projekte Googles spekuliert, bei denen es unter anderem um die Mediennutzung gehen soll, beziehungsweise um den Einsatz eigener Hardware. Informationen von Google selbst liegen zu diesen Themen nicht vor. Doch das hat wenig zu sagen. Viele der Gerüchte (z.B. Wall Street Journal) beziehen sich auch auf die noch nicht abgeschlossene Übernahme von Motorola. Solange diese Übernahme nicht abgeschlossen ist, kann Google im Grunde noch gar keine Details etwaiger Pläne veröffentlichen.

Doch die Hinweise auf solche Pläne mehren sich. Die Mercury News will beispielsweise aus "öffentlichen Dokumenten" (Bauanträgen, Genehmigungsverfahren?) erfahren haben, das am Hauptsitz des Unternehmens in Mountain View ein "Google Experience Center" von ca 11.000qm Fläche geplant ist. Unter diesem Center hat man sich nach Meinung der Zeitung eine Art Showroom vorzustellen, in dem insbesondere Großkunden neue Technologien und Geräte vorgestellt werden können. Eine Art Privatmesse also, wie sie auch andere Hersteller für diesen Zwecke eingerichtet haben.

Hierzu fügen sich Pläne über ein Unterhaltungssystem @home, über die etwa das Wall Street Jourmal berichtet. Dort soll es in erster Linie um einen Streaming Service für Musik gehen. Und laut einer Meldung von Ars technica hat Google bei der US-Rundfunkaufsicht FCC eine Genehmigung für Tests von neuartigen Kommunikationsgeräten beantragt, die bei insgesamt 102 Mitarbeitern durchgeführt werden sollen. Die Tests sollen im heimischen Funknetz der Mitarbeiter stattfinden, wobei die Ausnahmegenehmigung bis zum 15. Juli gültig sein soll.

Damit ist die Liste der Spekulationen aber noch nicht am Ende. Bei 9to5Google wurde in der vergangenen Woche (zum wiederholten Mal) über eine angeblich geplante Google Brille berichtet. Der Tippgeber des Blogs wusste demnach zu berichten, dass diese Brille als Android-Smartphone benutzt werden kann, dass sie über ein eingebautes Navi verfügt, das mit Hilfe von Kopfbewegungen gesteuert wird, und dass die Sehhilfe eine Kamera sowie eine Lichtquelle zum Aufhellen enthält. Von einem Dosenöffner war nicht die Rede, doch auszuschließen ist er nach diesem Bericht auch nicht.

Kurz: Hält man die Regel "wo Rauch ist, ist auch Feuer" für gültig, dann wird man von Google in den kommenden Monaten weitere Hinweise auf geplante Hardware Projekte erwarten können. Doch man sollte auch bedenken, dass man bei Google zwar viel und gerne experimentiert, dabei aber auch immer vorsichtig ist.

Nach den ersten, eher schwachen Erfahrungen, die Google vor Jahren mit dem Verkauf des ersten Google Nexus-Telefons machte, hat das Unternehmen die Nexus-Staffel an andere Hersteller abgegeben. Eigene Hardware zu produzieren kann mit großen Problemen verbunden sein. Samsung (derzeit Nexus-Staffelhalter) und HTC können ein Lied davon singen. Von daher ist ein eigenständiger Bereich "Google Hardware" sicher kritisch zu sehen. Ausschließen kann man solche Pläne zwar nicht. Doch sehr wahrscheinlich ist dieses Engagement ebenfalls nicht. Zumindest nicht, wenn es für Google mit großen Risiken verbunden ist - wie etwa mit Patentstreitigkeiten.



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