Wellness Südtirol
In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken
13. Februar 2012
Posted in Internet News
Die Wettbewerbshüter der EU-Kommission haben die Übernahme von Motorola Moblity durch Google geprüft und freigegeben. Zur Begründung der Entscheidung heißt es, dass die Übernahme "die Marksituation in Bezug auf die Betriebssysteme und die Patente für diese Geräte (d.h. für Smartphones und Tablets; d. Red.) nicht erheblich verändern wird".
Der Kommission ist demnach klar, dass Google kaum beabsichtigen wird, künftig nur noch Motorola hinsichtlich des Android-Betriebssystems zu unterstützen. Das Unternehmen ist vielmehr bemüht, seinen Diensten größere Reichweite zu verschaffen. Und dazu wird es auch weiterhin die Reichweite des Betriebssystems vergrößern wollen.
Auch hinsichtlich der Motorola-Patente sieht man keine negativen Folgen der Übernahme. Motorola besitze einige "Standard-essenzielle“ Patente, wie sie beispielsweise für Übertragungsstandards benötigt werden. Eine Gefahr, dass sich durch die Motorola-Übernahme in diesem Zusammenhang etwas ändern könnte, dass Google etwa bestimmte Unternehmen bevorzugen oder andere benachteiligen wird, sehen die Wettbewerbshüter nicht.
Gleichwohl wollen sie dieses Problem nicht aus den Augen lassen und werden auch in Zukunft überwachen, dass insbesondere die für Standards wichtigen Patente nach fairen und vernünftigen Regeln (Stichwort "FRAND") lizenziert werden können.
Womit die Übernahme unterm Strich Grünes Licht aus Europa erhalten hat. Nun fehlt in erster Linie noch ein entsprechendes Signal der US-Wettbewerbshüter. Reuters geht allerdings davon aus, dass das US-Justizministerium noch in dieser Woche sein Placet geben wird.
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