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In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken

 

Der Wahlkampf zur Bestimmung des Kandidaten der republikanischen Partei für das Amt des US-Präsidenten befindet sich noch nicht in der finalen, sondern eher in der analen Phase. Die beiden aussichtsreichsten Kandidaten haben jeweils mit einer schmutzigen Google-Bombe zu kämpfen.

Rick Santorums Problem ist schon seit langem bekannt. Weil er den Schwulen des Landes den Analverkehr verbieten wollte, haben die den Namen des katholischen Anwalts für eine iBäh-Definition missbraucht. Die dafür eingerichte Domain SpreadingSantorum.com landet bei der Suche nach "Santorum" regelmäßig auf dem ersten Platz bei Google.

Und die Suchmaschine weigert sich, daran etwas zu ändern, denn sie will nicht in die Meinungsfreiheit der Anwender eingreifen.

Aber jetzt wurde eine entsprechende Domain für den Konkurrenten Mitt Romney eingerichtet, SpreadingRomney.com. Auch dort wurde eine Neudefinition für den Namen des Politikers hinterlegt und die lautet kurz und schmerzlos: "rom-ney (Verb): sich vor Angst einkoten".

Womit auf folgenden Hintergrund (MSNBC-Video) angespielt wird: Vor fast 30 Jahren plante der noch junge Familienvater eine 500km-Fahrt nach Kanada. Und weil der Wagen schon mit Kindern und Gepäck vollgestopft war, musste der Irish Setter-Rüde Seamus in der Reisebox aufs Autodach.

Es wird keinen Hundefreund überraschen, dass sich das Tier vor Angst und Kälte während der Fahrt entleerte. Was den Tierfreund Romney aber lediglich dazu brachte, Hund und Auto mit Wasser abzuspritzen. Der Hund blieb trotzdem auf dem Dach.

Weil diese Tierquälerei nun aber durch den Wahlkampf wieder ihren Weg in die Medien fand, wird SpreadingRomney schnell zum Renner. Und bei SearchEngineLand wird schon vermutet, dass Google nun doch intervenieren muss.

Doch das wäre eigentlich untypisch für die Suchmaschine, solange keine Kampagne zu erkennen ist, die zur Verlinkung der Website und damit zur Manipulation der Suchergebnisse aufruft. Doch vielleicht kommt es dazu ja noch. Die Domain SpreadingObama ist jedenfalls auch schon vergeben und sucht offenbar nur noch einen Käufer.



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