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Gewissermaßen in letzter Minute haben Cisco und der europäische VoIP Service Provider Messagenet bei der Europäischen Kommission Beschwerde gegen die Übernahme von Skype durch Microsoft eingereicht. Der Deal wurde schon im Oktober von der EU-Kommission genehmigt und heute endete die Widerspruchsfrist.

Die offizielle Beschwerde war dabei eine Entscheidung, mit der sich Cisco dem Anschein nach sehr schwer tat, denn Microsoft ist ein geschätzter Kunde. Doch die Beschwerde war zugleich eine ebenso nachvollziehbare wie richtige Entscheidung, die sich noch dazu als nützlich für die Kunden beziehungsweise Nutzer der beteiligten Parteien und Systeme erweisen könnte.

Cisco und Messagenet als Anbieter von Videotelefonie-Lösungen wollen die Übernahme von Skype durch Microsoft auch keineswegs behindern – gibt zumindest Cisco an. Doch man möchte sicherstellen, dass dies auf Grundlage einer Vereinbarung geschieht, die die Interoperabilität zwischen den verschiedenen Videosystem sichert.

Eine Interoperabilität, die es wohlgemerkt noch gar nicht gibt. Zu der Microsoft von der Europäischen Kommission aber durchaus gezwungen werden könnte. Denn bei Skype mag es sich zwar nicht um ein echtes VoIP-System handeln, sondern um ein System, das eigentlich auf Grundlage eines Peer-to-Peer Übertragungs-Protokolls basiert. Schließlich zeichnen Niklas Zennström und Janus Friis nicht nur für Skype, sondern auch für Kazaa verantwortlich.

Dieses System will Microsoft nun aber stärker in das eigene Unternehmen integrieren und plant ganz konkret eine Integration von Skype in Lync. Einem Client-Server-System also, das ganz verschiedene Dienste wie Instant Messaging, Datentrafsfer oder auch Peer-to-Peer beinhalten kann. Und bald eben auch Skype.

Auch dagegen haben die beiden Beschwerdeführer nichts einzuwenden, solange Microsoft ihren eigenen Systemen den Zugang gewährt. Eine Forderung nach Interoperabilität, die wie gesagt mit großen Vorteilen für (fast) alle Beteiligten verbunden ist. Auch wenn Microsoft sicherlich keine große Begeisterung für die Umsetzung dieser Forderung zeigen wird.

Doch letztlich hat es dem Unternehmen auch nicht geschadet, bei früheren Kartellverfahren von der EU zu mehr Transparenz und der Bereitstellung von Schnittstellen gezwungen zu werden. Und Video zu Video-Kommunikation gehört nun einmal fraglos die Zukunft, wie Cisco es auch sagt. Da ist es besser, schon heute die Grundlagen für verbindliche Standards zu schaffen.



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