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Nach den vielen negativen Berichten der letzten Wochen greift Foxconn wieder einmal zum Mittel der Lohnerhöhung. Die chinesischen Mitarbeiter des taiwanesischen Geräteherstellers sollen zwischen 16% und 25% mehr Lohn erhalten, womit sich das Einkommen der Mitarbeiter nun vor Anrechnung der Überstunden auf rund 2500 Yuan (ca. 400 Dollar) pro Monat erhöhen wird.

Das klingt immer noch nach einem Hungerlohn, doch man muss bedenken, dass die Löhne erst im Oktober 2010 um rund zwei Drittel auf 2000 Yuan erhöht worden sind. Im Juni davor hatte die internationale Kritik für einen Anstieg von 900 Yuan auf 1.200 Yuan gesorgt. Unterm Strich sind also die Löhne auf fast das Dreifache gestiegen, ohne spürbare Mehrkosten bei Apple, Dell, Hewlett-Packard oder einem der vielen anderen Foxconn-Kunden zu verursachen.

Für die Foxconn-Mitarbeiter ist das jedenfalls eine sehr positive Entwicklung. Auch wenn fraglich bleibt, ob alle dort Beschäftigten von diesen Lohnerhöhungen profitieren. Externe Kontrolle ist nur schwer möglich, da nicht einmal die Mitarbeiterzahlen bekannt sind. Die Schätzungen schwanken zwischen 900.000 und 1,3 Millionen. Doch bei Foxconn arbeiten auch Leiharbeiter anderer Unternehmen und eine nicht zu unterschätzende Zahl von "Interns", von Praktikanten mit nur geringem Gehalt.

Deren Zahl soll laut Foxconn in den Sommermonaten bis zu 180.000 betragen. Andere Schätzungen geben die Zahl der Praktikanten mit 430.000 an. Allgemein wird davon ausgegangen, dass Foxconn bei diesen Kräften ähnlich wie bei den Leiharbeitern zwar einen niedrigeren Lohn zahlt, aber die gleiche Leistung verlangt.

Ähnliches soll für die Zulieferunternehmen gelten, für die die Arbeitsverbesserungen bei Foxconn ebenfalls nicht gelten. Die Lohnerhöhungen sind also grundsätzlich positiv, aber nur von begrenzter Wirkung.



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