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In den Markenstreit zwischen Apple und Shenzhen Proview will keine rechte Bewegung kommen. Die Anwälte Apples sollen inzwischen zwar damit gedroht haben, Klage gegen das chinesische Unternehmen anzustrengen. Doch das hilft dem US-Unternehmen kaum aus der verfahrenen Situation, im Grunde gegen drei Unternehmen anzukämpfen, die zwar als "Affiliates" gelten, sich aber nicht an die Verträge halten wollen, die mit einem der drei Hydra-Köpfe geschlossen wurden.

Wie die Financial Times inzwischen erfahren hat, entschied ein Gericht in Hong Kong schon im Juli vergangenen Jahres gegen Proview Hong Kong. Das von Apple im Jahr 2009 erworbene Markenpaket von Proview Hong Kong enthielt demnach auch die von Proview Shenzhen heute beanspruchte chinesische iPad-Marke. Dem Chef von Proview Shenzhen wird auch persönlich mit gerichtlichen Schritten gedroht, sollte er seine falschen und irreführenden Aussagen weiter aufrecht erhalten.

Doch warum sollte sich sein Unternehmen darum kümmern, solange ein Gericht der Volksrepublik zu einem anderen Urteil kommt, als das der ehemaligen Kronkolonie Hong Kong? Proview Shenzhen kann sich daher gelassen geben und sich "offen für Gespräche" zeigen. Bis zum 29. Februar, an dem in zweiter Instanz über das Urteil des Gerichts in Guandong entschieden werden soll, passiert ansonsten gar nichts. Es werden allenfalls – wie etwa morgen in Shanghai – weitere untere Instanzen in anderen Provinzen über den Markenanspruch von Proview Shenzhen entscheiden.

Doch jeder weitere Tag belastet den Verkauf in China und gefährdet die Wahrnehmung der Marke im Reich der Mitte. Daher gehen inzwischen viele Beobachter davon aus, dass Apple sich zwangsläufig auf einen Handel mit Proview einlassen wird. Die Hoffnung, über die Höhe des Abkommens von Apple Auskunft zu erhalten, muss man gar nicht erst entwickeln.

Doch man darf frei spekulieren, was Steve Jobs wohl in dieser Situation tun würde. Ob er wohl bereit wäre, sich von einem vertragsbrüchigen Geschäftspartner erpressen zu lassen? Oder ob er dann doch lieber ganz auf den Markennamen in China verzichten würde? Wohlwissend, dass sich die chinesischen Kunden nicht davon abbringen lassen würden, vom iPad zu sprechen? In Deutschland hat das ja im Fall Google vs. Daniel Giersch, dem Inhaber der Domain gmail.de, ganz gut geklappt: Google Mail beziehungsweise "Tschimähl" kennt auch heute noch jeder.



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