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28. Februar 2012
Posted in Internet News
Nokia stellt auf dem Mobile World Congress in Barcelona neue Mobilfunkgeräte vor. Darunter ein Gerät, das mit einer 41 Megapixel-Kamera protzt. Einige Beobachter erkennen auch in diesen neuen Produkten einen weiteren Beleg für die mutmaßliche Strategie Nokias. Doch gerade das Nokia 808 PureView mit seiner Fototechnik könnte man genauso gut so interpretieren, dass Nokia seiner Strategie eben nicht treu bleibt, sondern sich schon früh auf abweichende Konzepte einlässt und damit die Linie aufweicht.
Als Strategie der Finnen wird es allgemein angesehen, dass Nokia sich mit Microsoft-Unterstützung auf den Smartphone-Markt wirft, aber zugleich mit herkömmlichen Feature Phones die Massenmärkte in Fernost bedient. Doch das Nokia 808 zielt zwar einerseits auf den Smartphone-Markt, verzichtet aber andererseits auf Windows. Stattdessen kommt Nokias Symbian zum Einsatz, ein System ohne Zukunft also.
Das mag rein technische Gründe haben. Etwa, weil die 41 MP-Kamera und ihre aufwändige Interpolierung eine Windows-Installation überfordern würden. Doch wie auch immer diese Entscheidung für Symbian zu begründen ist, sie ist voraussichtlich das Todesurteil für dieses hochspezialisierte Nischentelefon.
Die Überlegung, dass mobile Hobby-Fotografen sich einen geeigneten Begleiter wie das Nokia 808 wünschen und dafür auch bereit sind, etwas tiefer in Tasche zu greifen (unverb. Preisempfehlung: 629 Euro), mag zwar zutreffen. Aber ein Smartphone ist mehr als nur ein Handy mit Knipse. Smartphone-Kunden wollen heute auch die für sie passenden Apps und damit kann Nokia im Fall des Symbian-Gerätes kaum dienen.
Wäre Nokia in seinen Entscheidungen wirklich frei, dann wäre das Modell 808 vermutlich ein idealer Kandidat für einen Seitensprung mit Android. Es würde vermutlich nur Tage dauern, bis findige App-Entwickler die Fotoeigenschaften für Mikroskop- und Teleokop-Apps einsetzen würden. Das würde aus Sicht Nokias die Lumia-Strategie kaum beeinflussen und die Finnen könnten auch im Android-Umfeld ihre Marke pflegen.
So aber entscheidet man sich für ein extrem eingeschränktes Spezialgerät, auf eine Kamera mit Telefon und weitet gleichzeitig den Markt für die Windows-Geräte nach unten aus. Denn das ebenfalls neue Lumia 610 soll mit einer eher standard-konformen Smartphone-Ausstattung und einem unverbindlichen Richtpreis von 259 Euro die Smartphone-Konvertiten auffangen und zu mobilen Windows-Nutzern machen.
Obwohl es gerade im Bereich der Billiggeräte keiner weiteren Konkurrenz bedarf. Hier sind Firmen wie Huawei bestens aufgestellt und bieten für den Preis des Nokia 610 eine weitaus bessere technische Grundausstattung. Womit die beiden Neuvorstellungen weder Nokias mutmaßlicher Strategie folgen, noch sie erweitern.
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