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29. Februar 2012
Posted in Internet News
Keine guten Nachrichten für Google-Chef Larry Page: Was alle Welt schon vermutet, bestätigt (Reuters) der Marktforscher Comscore mit seinen neuesten Ergebnissen: Google+ ist der Friedhof unter den sozialen Netzwerken. Gerade noch 3,3 Minuten haben die Anwender durchschnittlich im Januar auf den Seiten von Google+ verbracht. Der Vergleich mit Facebook ist geradezu niederschmetternd. Dort verweilten die Anwender in den letzten drei Monaten jeweils zwischen sechs und sieben Stunden, im Januar waren es 405 Minuten.
Nun ist Facebook der Publikumsmagnet schlechthin und alle anderen social Networks wirken wie Zwerge neben diesem Sozialmonster. Doch wenn Facebook die Sonne ist, dann sind Tumblr und Pinterest mit jeweils 89 Nutzungsminuten (Januar) immerhin noch die Jupiter unter den Planeten. Selbst Twitter (21min), LinkedIn (17min) und MySpace (8min) könnte man noch zu den nennenswerten Trabanten des Zentralgestirns zählen. Google+ geht aber mit dem Januarwert von 3 Minuten gerade noch als Pluto durch und die Fachwelt darf entscheiden, ob es sich um einen Planeten oder um einen trudelnden Felsbrocken handelt.
Noch schlimmer als das ist die Angabe Comscores, dass die Nutzung bei Google+ rückläufig ist. Im November lag die Nutzung mit 5,1 Minuten noch deutlich höher und selbst im Dezember waren es noch 4,8 Minuten. Das sieht nicht gut aus, muss man schon sagen.
Google selbst wiegelt wie gewohnt ab. Bradley Horowitz, Googles zuständiger Vizepräsident, liefert die bereits bekannte Erklärung, dass Google+ mehr als nur eine "destination site" ist, dass es mehr um einen sozialen "Layer" geht, also um eine Art Schicht, in der die sozialen Strukturen der Anwender abgebildet werden. Die Kenntnis der sozialen Beziehungen soll Googles Dienste verbessern helfen und damit die Geschäfte voranbringen.
Aber diese schönen Worte verbergen nicht, dass soziale Kontakte nur dann erkannt werden können, wenn sie sichtbar werden. Bei 3,3 Minuten im Monat ist das schwer. Nun haben Page beziehungsweise die Unternehmens-PR in den letzten Monaten nicht daran gespart, die Bedeutung von Google+ herauszustellen. Was, wenn Google+ aber trotzdem eine Enttäuschung bleibt?
Lässt man das Projekt dann sang- und klanglos krepieren, bis man es irgendwann abstellt? Oder wird man versuchen, Google+ mit einem großen Hauruck anzustoßen?
Ein weiterer Schritt, die Zahlen zu schönen und Google+ zu integrieren, beginnt ja schon Morgen. Denn am 1. März tritt Googles neue Datenschutzrichtlinie in Kraft und damit werden alle Daten aller Dienste zusammengefasst. Womit auch die Möglichkeit greifbarer wird, bald alle Logins zusammenzufassen und zu erweitern. Optionen, Google+ den eingeloggten Nutzern dann noch mehr unter die Nase zu halten,gibt es dann einige. An Gelegenheiten, die User zum Login zu zwingen, mangelt es jedenfalls nicht.
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