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Es entbehrt nicht ganz der Ironie, wenn die Freunde Faceook und Zynga sich kurz vor dem Börsengang voneinander entfremden, um es auf Scheidungsdeutsch zu sagen. Beide Unternehmen trennen sich zwar nicht, aber Zynga startet einen eigenen Spielplatz unter zynga.com (YouTube) . Dort können sich Facebook-Nutzer mit ihren Zugangsdaten einloggen und Facebook soll auch weiterhin das in den Spielen anfallende Geldgeschäft übernehmen. Doch die Zynga-Besucher bleiben von den Updates, Kommentaren und anderen Störfaktoren unbehelligt, die von Facebook selbst oder von anderen Facebook-Nutzern ausgehen.

Man könnte also schon von einer Art Trennung auf Probe sprechen. An dieser Einschätzung ändert sich auch nichts, wenn Zyngas COO John Schappert beteuert, dass man sich auf ein reines Spielangebot konzentriert. Denn zugleich heißt es, dass Zynga-Spieler ihre Freundeskreise aus "zFriends" aufbauen werden, und dass es bei diesen Freundschaften nur um die Spiele gehen wird.

"Keine Baby-Fotos, keine Status Updates und keine Links zu News. Das kann alles bei Facebook bleiben" meint die Washington Post zu diesem Freundschaftsnetzwerk. Es ist aber auch schon von Cloud Computing und anderen Plänen die Rede, die über die reine Spiel-Plattform hinausgehen.

Was bedeutet das für jene Facebook-Nutzer, für die Zynga-Spiele wichtiger sind als der soziale Austausch? Die Spielehersteller unterscheiden zwischen jenen, die Spiele lieben und jenen, die es nicht tun. Für die Erstgenannten ist Spielen wichtiger als das soziale Gedaddele und sie können künftig auf zynga.com finden, was sie suchen. Dort werden die Spieler auch nicht mit Werbehinweisen auf Spiele anderer Hersteller belästigt, mit denen Facebook ebenfalls Einnahmen produziert.

Gleichzeitig wird es für Zynga unter diesen Bedingungen leichter, beispielsweise ein anderes soziales Netzwerk zu finden, das die Rolle von Facebook übernehmen kann. Oder, um es auf der Beziehungsebene zu sagen: Bei dem Zynga mehr Geld für diese Partnerschaft bezieht.

Womit das für den Facebook-Börsengang wichtigste Thema angesprochen wird: Wie wirkt sich das Ganze auf Facebooks Einnahmen aus? Es wird ja einerseits betont, dass Facebook auch weiterhin den Handel mit virtuellen Gütern übernimmt. Was für das Unternehmen nicht gerade unwichtig ist, denn dieser Handel steht für 12% von Facebooks Einnahmen. Worin noch nicht eingerechnet ist, dass die Spieler auch Werbeeinnahmen produzieren.

Andererseits bedeutet die angekündigte Emanzipation, dass die Spieler in Zukunft auch dazu gebracht werden können, den Zahlungsverkehr auf anderem Wege abzuwickeln.Etwa über einen neuen Zynga-Partner oder über Zynga direkt.

Wie gesagt, es handelt sich um keine Scheidung und um keine Trennung. Doch Zynga "braucht etwas Abstand" und hat die gemeinsamen Kinder in die eigene Wohnung eingeladen, weil man dort viel besser spielen kann. So fangen keine Geschichten, die mit einer Goldenen Hochzeit enden.



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