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Scott Thompson, der neue CEO von Yahoo, plant angeblich Massenentlassungen, deren Zahl "in die Tausende" gehen könnte. Ein Gerücht, das vor allem die Börse sehr erfreuen wird und vermutlich auch dazu führt, einige der besonders kritischen Großaktionäre zum Schweigen zu bringen. Doch damit ist noch wenig über die weitere Zukunft des Unternehmens gesagt, so es denn überhaupt eine hat.

Auch nach der Amtsübernahme durch den früheren Paypal-Cheffe Thompson vor zwei Monaten muss man sich fragen, wohin Yahoo steuert. Das Internet-Verzeichnis, das Yahoo einmal war, wird schon lange nicht mehr gebraucht. Die Suchmaschinenkompetenz hat Thompsons Vorgängerin Bartz großzügig an Microsoft abgetreten. Die Beteiligung von 40% an Alibaba, die als profitable Investition galt, hat ein deutlich an Bedeutung verloren, nachdem die chinesische Firmenleitung einen Teil des Unternehmens ausgliederte und Yahoo dabei überging.

So spektakulär diese Quasi-Enteignung war, heute redet niemand mehr davon. Auch die Gespräche zwischen Yahoo und Alibaba, an denen Thompson schon teilgenommen hat, ruhen zur Zeit.Sie können aber jederzeit wieder aufgenommen oder auch ganz schnell mit einem Paukenschlag abschließend beendet werden.

Der neue Chef wiederum hat den Investoren erklärt, dass er nicht nur die bestehenden Einnahmequellen bewahren, sondern auch neue Quellen mit neuen Geschäftsmodellen auftun will.

Doch erst einmal steht eine Verschlankung an, in deren Zuge auch die Forschungsabteilung stark abspecken soll. Die erste Reaktion darauf war es gestern, dass der bisherige Forschungsleiter Prabhavar Raghavan seinen Hut nimmt und zu Google geht.

In solchen Meldungen muss man mehr als nur die Personalie sehen. Die anstehenden Entlassungen sollen unter anderem die Public Relations-Abteilung und das Marketing betreffen. Kündigungen in diesen Bereichen sind in der aktuellen Situation nachvollziehbar und verständlich. Doch es sind wie gesagt auch Entlassungen in der Forschungsabteilung geplant und das ist schon schwerer vermittelbar.

Denn die Fachkräfte gerade dieser Abteilung sind auf dem Markt gesucht. Und wenn Thompson tatsächlich neue Geschäftsmodelle entwickeln will, dann wird er dies ohne eigene Entwicklungen kaum schaffen können. Bedenken bezüglich der Zukunft des Unternehmens bleiben damit bestehen, beziehungsweise erhalten neue Nahrung.

Noch vor wenigen Jahren wäre es in dieser Situation zu Übernahmegerüchten gekommen. Doch woran sollte ein Käufer heute noch Interesse haben? Das einst bedeutende Suchmaschinengeschäft hat Microsoft schon ohne eine teure Übernahme unter seine Kontrolle gebracht. Der Alibaba-Anteil wird vermutlich von den Chinesen zurückgekauft. Ansonsten bleibt nicht mehr viel – sieht man vielleicht von Flickr ab – was es sich lohnen würde, zu verkaufen.

Es sei denn, Yahoo könnte mit einem Patente-Portfolio den ein oder anderen Teilnehmer an den aktuell tobenden Patentkriegen  begeistern. Immerhin hat Yahoo vor wenigen Tagen – eigentlich ganz untypisch – Facebook mit einer Klage wegen der Verletzung von Patenten gedroht. Vielleicht hat es sich dabei ja um eine Art krude Verkaufsanzeige für Eingeweihte gehandelt ...



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