Wellness Südtirol
In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken
07. März 2012
Posted in Internet News
Es ist zwar nicht der aktuellste und sicher auch nicht der eleganteste Tipp, doch ein Export der eigenen Kontakte von Facebook zu Google+ ist inzwischen vielleicht nicht die schlechteste Entscheidung.
Zumindest erscheint es mittelfristig sinnvoll, wenn man in den sozialen Netzwerken mittanzen will, es auf zwei Hochzeiten gleichzeitig zu tun. Das hilft den Unternehmen, um es in Google-Sprech auszudrücken, die Dienste noch mehr zu verbessern und den Wünschen der Benutzer anzupassen.
Also: Ein direkter Export der Daten von Facebook zu Google ist nicht möglich, weil Facebook einen Export der Freundesliste nicht vorsieht. Doch Facebook und Yahoo benutzen ein gemeinsames Login über Facebook Connect und die Facebook-Kontakte können auf diesem Weg bei Yahoo Mail importiert werden. Hat man diesen Vorgang in Yahoo Mail abgeschlossen, ist ein Export der Daten im (Yahoo) CSV-Format problemlos möglich.
Der Import der CSV-Daten bei Google+ ist wiederum auch kein Hexenwerk. Schwieriger wird es dann schon, die Google+ Verweigerer unter den Kontakten dazu zu bewegen, dort ebenfalls ein Konto einzurichten. Argumente dafür gibt es aber einige. Nicht zuletzt, weil das LG Berlin gestern die Geschäftsbedingungen Facebooks bezüglich des Freundefinders für rechtswidrig erklärt hat.
Aber auch, weil Facebook gelegentlich den Eindruck aufkommen lässt, die Kontakte des Anwenders seien das Eigentum des Netzwerks. Mit dem Export der Daten in das noch unterbevölkerte Google+ wird etwas an dieser Vorstellung gekratzt. Dass man dafür ein Kauf nehmen muss, die eigene Freundesliste auch noch Yahoo in die Hand zu drücken, mag das Risiko des Missbrauchs zwar noch erhöhen. Doch als Facebook-Nutzer kommt es darauf wohl auch nicht mehr an.
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