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08. März 2012
Posted in Internet News
Polizei und Wohlfahrt tun auch in Großbritannien ihr Bestes, rechtschaffene Bürger zum passiven Schutz von Kinderschändern zu erziehen.
Dort hat ein 43 Jahre alter Vater aus East Riding of Yorkshire die unangenehme Feststellung gemacht, dass er am Abend nach dem Download von Musik aus dem Internet Graphiken mit den Namen von Mädchen auf seinem Notebook hatte. Als er einige davon öffnete, wurde ihm klar, dass es sich um Kinderpornos handelt.
Er sprach sofort mit seiner Frau über den unerwünschten Fund und beide kamen zu dem Ergebnis, dass man die Polizei informieren sollte. Auch wenn der Download von einer File Sharing Website erfolgte und damit vermutlich strafbar war. Die Polizei nahm seine Anzeige auf, zog aber auch die "social Services" des Bezirks dazu.
Die Mitarbeiter dieser Behörde wiederum entschieden, dass die Situation ihnen keine andere Wahl lässt, als für den Schutz der acht Jahre alten Tochter des Mannes zu sorgen. Und zwar mit einer Verfügung, die es dem Mann verbietet, für die Dauer der Ermittlungen unbeaufsichtigten Kontakt mit der Tochter zu haben. Was in der Praxis bedeutet, dass die in der Pflege arbeitende Ehefrau während ihrer Nachtschicht das Kind entweder zu Verwandten geben muss, oder dass andere Personen während dieser Zeit die Nacht im Haus verbringen müssen.
Und die Dauer der Ermittlungen kann sich hinziehen. Die Beamten, die den Fall aufgenommen haben, sehen zwar keine Verdachtsmomente gegen den Familienvater. Doch sie haben sein Notebook für die Beweisaufnahme konfisziert und es liegt nicht mehr in ihrer Hand, die Untersuchungen zu beschleunigen. Es kann ein volles Jahr dauern, bis die Forensik ihre Arbeit getan hat.
Dass der Vater es nun bereut, die Behörden eingeschaltet zu haben, dürfte nachvollziehbar sein. Immerhin war er bereit, ein eigenes Verfahren wegen Urheberrechtsverletzung hinzunehmen ("eine aufs Kinn zu bekommen"), um den für den Upload Verantwortlichen aus dem Verkehr zu ziehen.
Jetzt beurteilt er die Situation neu. Und das Gleiche gilt für alle, die über seinen Fall von der BBC oder aber vom Telegraph, der Daily Mail beziehungsweise einer der anderen großen britischen Zeitungen von diesem haarsträubenden Fall erfahren.
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