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Der Name Paul Ceglia dürfte bei der Führungstruppe Facebooks inzwischen körperliche Schmerzen auslösen – lokalisiert irgendwo in der Nähe des verlängerten Rückens. Der in der Vergangenheit bei Betrügereien ertappte Pellet-Verkäufer aus New York, der 50% von Facebook für sich beansprucht, ist einfach nicht zum Schweigen zu bringen.

Im Januar schien es noch, als könnte das Verfahren bald ein Ende finden. Vor allem, weil Ceglia nur noch sein Anwalt aus seinen Zeiten als Pellet-Händler blieb. Doch er konnte einen neuen Rechtsbeistand gewinnen und punktet zusätzlich mit neuen Sachverständigen.

Die Gutachten der Sachverständigen, wie sie der Business Insider zusammenfasst, beweisen in keinster Weise, dass Ceglias Behauptungen den Tatsachen entsprechen. Doch sie entkräften die Gutachten der Gegenseite, die seine Beweise als Fälschungen enttarnen sollten.

Das betrifft insbesondere das seltsame Vertragswerk, in dem der Student Mark Zuckerberg seinem Auftraggeber Ceglia die Hälfte am Facebook-Projekt überlässt. Der aus zwei Blatt Papier bestehende Vertrag legt zwar sowohl inhaltlich als auch aufgrund äußerlicher Unstimmigkeiten die Vermutung nahe, gefälscht zu sein.

Doch die neuen Gutachten Ceglias lassen Zweifel an den Zweifeln aufkommen. Ein Beispiel gefällig? Auf dem zweiten Blatt des Vertrags wurde eine handschriftliche Ergänzung vorgenommen. Diese hat sich nach Angaben des Gutachters auf dem ersten Blatt durchgedrückt, was zu der Erkenntnis führt, dass das eine Blatt auf dem anderen lag als es beschrieben wurde.

Was das besagt? Im Grunde nichts. Doch es widerspricht der Darstellung, beide Seiten seien zu unterschiedlichen Zeitpunkten entstanden.

Diese Zweifel sind dann vermutlich auch der Grund, warum jetzt Milberg LLP - eine der größten "Law Firms" der USA – die Vertretung Ceglias übernommen hat. Denn die Großkanzlei weiß, dass die Zweifel Milliarden wert sein können.

Schließlich ist es ja nicht so, dass Ceglia gegen eine Mutter Theresa unter den Internet-Firmen in den Ring steigt. Zuckerberg hat in mehr als einem dokumentierten Falle eine zwielichtige Rolle gespielt. Und "Vertrauen" ist auch nicht das erste Wort, das man mit dem Firmennamen Facebook assoziiert.

Sollte in dieser Situation eine Jury von Geschworenen über Ceglias Vorwürfe entscheiden, dann wäre es schwer, das Ergebnis vorherzusagen. Und darauf werden die Verteidiger Ceglias setzen. Denn der Zeitpunkt ist günstig für ein solches Poker-Spiel. Facebook hat bei der Börsenaufsicht SEC den Börsengang angekündigt und ein Interesse daran, alle nur möglichen Bedenken der Investoren vor dem Börsengang zu räumen.

Die Begeisterung für Facebook-Aktien hält sich schon jetzt in Grenzen und die Aussicht einer nachteiligen Entscheidung einer Jury ist reinstes Gift in dieser Situation. Man darf sich also nicht wundern, wenn es doch noch zu einer Schlichtung zwischen beiden Seiten kommen könnte.

Es sei denn, Facebook kann doch noch Beweise auf den Tisch legen, die Ceglias Betrugsabsichten belegen. Denkbar wäre es beispielsweise, dass diese Beweise sich in einem Google Mail-Konto befinden, das Ceglia eingerichtet hat, und das laut Gerichtsbeschluss von vergangener Woche von den Facebook-Anwälten eingesehen werden darf. Der Benutzername des Kontos: GetZuck ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ), Zuckerberg drankriegen?



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