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Der Business Insider überrascht mit einem erstaunlichen "Chart of the Day". In einem Balkendiagramm behauptet das Wirtschafts-Blog, dass Google jährlich "1 Milliarde Dollar an Apple zahlt, um per Voreinstellung die Suchmaschine" des Unternehmens auf dem iPhone, dem iPad beziehungsweise dem Safari-Browser zu sein.

Womit der Business Insider wieder einmal zeigt, wie wichtig die Wortwahl ist, wenn man gute Schlagzeilen schreiben will. Die Aussage, "Apples Anteil als Google-Affiliate an den Werbeeinnahmen der Suchmaschine beträgt 1 Milliarde Dollar" klingt weit weniger aufregend.

Womit nicht bestritten werden soll, dass diese Zahlungen Googles an Apple ein interessantes Thema sind, wenn man bedenkt, wie sehr sich beide Unternehmen zur Zeit auf dem Mobilfunkmarkt bekriegen. Und erst in der vergangenen Woche wurde die Beobachtung bekannt, dass Apple bei iPhoto auf die Unterstützung von Google verzichtet und lieber veraltete Daten von OpenStreetMap benutzt - freilich ohne die Lizenzen des Open Source-Projektes zu beachten.

Doch der Bericht des Business Insider, gestützt auf die (sehr groben) Schätzungen eines Analysten, zeigen immerhin, wie komplex das Verhältnis zwischen Apple und Google auch in diesem Zusammenhang ist.

Trotz aller Rivalitäten hat Google ein Interesse daran, Suchfunktionen auf Apples Geräten zu übernehmen, auch wenn damit die Produkte des Konkurrenten verbessert werden. Denn Google muss seine dominierende Position auf dem Suchmaschinenmarkt bewahren. Daher ist Google bereit, Apple einen hohen Anteil (laut BI geschätzte 75%) der Werbeeinnahmen zu überlassen. Was im übrigen kein außergewöhnlich hoher Anteil ist. Zu Beginn des Affiliate-Programms Adsense erhielten die Partner sogar noch höhere Anteile.

Die hohe Partnerbeteiligung war vielleicht eines der wichtigsten Elemente von Googles Strategie, Marktanteile zu erobern. Weshalb die Suchmaschine auch weiterhin ein Interesse daran hat, die Google-Suche und andere Funktionen auf den Apple-Geräten zu belassen.

Apple wiederum hätte vermutlich das allergrößte Interesse daran, die Google-Produkte von den eigenen Geräten verschwinden zu lassen. Doch es ist schwierig, gerade die Suchfunktionen durch die Angebote anderer Suchmaschinen zu ersetzen, ohne die "User Experience" darunter leiden zu lassen. Außerdem sind eine Milliarde Dollar an Mehreinnahmen selbst für Apple nicht zu verachten.



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