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Die Berichte und Analysen mehren sich, wonach Apple auf dem chinesischen Markt möglicherweise doch nicht ganz so erfolgreich ist, wie von dem Unternehmen erhofft. Immerhin soll der chinesische Markt für Smartphones in diesem Jahr um über 50% anwachsen und es sollen 137 Millionen Geräte verkauft werden. Doch Bloomberg sieht beispielsweise voraus, dass Apple im Vergleich zu Samsung ins Hintertreffen gerät und das Finanzblatt macht Apples Politik der Bindung an einen Mobilfunk-Carrier als eine der Ursachen dafür aus.

Dabei liefert gerade die Aufgabe dieses Modells in China den Anlass für den Bloomberg-Bericht. Seit vergangener Woche sind die Apple-Geräte auch bei China Telecom erhältlich und die Verkäufe über diesen Carrier sollen helfen, den bisherigen Anteil von 7,5% am chinesischen Smartphone-Markt auszuweiten. Über China Mobile, einen weiteren chinesischen Anbieter, werden bereits 15 Millionen iPhones bedient – obwohl das Unternehmen seinen Kunden gar keine iPhones anbietet und China Mobiles 3G-Netz nicht mit dem iPhone benutzt werden kann.

Der in dem Bloomberg-Bericht gelieferte Hinweis, dass Samsung in China einen dreimal so hohen Marktanteil hat, ist eher wenig hilfreich. Zumindest, wenn man aus westlicher Sicht nur den Konkurrenzkampf zwischen Apple und Google beziehungsweise zwischen iOS und Android vor Augen hat.

Es mag zwar richtig sein, dass Samsungs Politik des Verkaufs über alle Carrier hinweg im Sinne der eigenen Geräteverkäufe erfolgreicher ist. Doch über den Android-Markt sagt das wenig aus, denn das von Google geschaffene System wird in China in verschiedenen "Geschmacksrichtungen" angeboten. Ähnliches gilt für den Android Market, von dem es Dutzende verschiedene Spielarten geben soll – die alle nicht unter der Kontrolle Googles stehen.

Ein Problem dabei ist, dass Google in China keine staatlich gelenkte Kontrolle über den Android Market beziehungsweise Google Play ausüben möchte. In Sachen zensur ist Google in China sehr vorsichtig geworden. Apple dagegen hat ein besseres Verhältnis zu den Machthabern und nimmt die im Lande gewünschten inhaltlichen Änderungen am Angebot wohl eher vor.

Wobei weder im Fall von Samsung noch im Fall von Apple klar ist, wie viele Shanzhai-Geräte (Produktfälschungen) zusätzlich auf dem Markt vertreten sind und wie sie in welchen Statistiken auftauchen.

Nicht vergessen darf man weiterhin, dass Apple auch in den USA und Europa nicht die meisten Geräte verkauft, aber trotzdem extrem hohe Gewinne einfährt. Das heißt, Apples Erfolg orientiert sich nicht in erster Linie an der Zahl der verkauften Geräte, sondern in erster Linie an den hohen Margen.

Von daher müssen Apple-Aktionäre nicht den Weltuntergang fürchten, wenn die Verkaufszahlen in China hinter jenen von Samsung zurückbleiben. Dennoch muss Apple darauf achten, auch die Verkaufszahlen in China zu erhöhen. Erst recht, nachdem man jetzt wohl beschlossen hat, die eigenen Geräte (iPad2) billiger anzubieten.

Man wird es bei Apple daher mit großem Missbehagen sehen, dass Proview Shentzhen den chinesischen Apple-Händlern nun in offenen Briefen droht. Der ominöse Besitzer der chinesischen Marke "iPad" warnt vor juristischen Konsequenzen, sollten chinesische Unternehmen gegen das Markenrecht verstoßen. So etwas kann die Statistiken auch negativ beeinflussen.



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