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Ah, eine Story so richtig aus dem Online-Leben gegriffen: Ein Freier Journalist und Jurastudent schreibt für Spiegel online eine Enthüllungs-Story. Bei Wikipedia wurde ein Absatz gelöscht. Und zwar aus einem Artikel über Daimler-Benz von einem Editor, dessen IP sich zu Daimler-Benz zurückverfolgen lässt.

Noch dazu ging es um einen Absatz, in dem es um das Thema "Lobbying" ging und in dem der Autohersteller in keinem guten Licht dargestellt wird. Grund genug, bei Daimler nach dem Urheber der Änderung zu recherchieren. Doch man stelle es sich vor: Der Pressesprecher behauptet nicht nur, die Löschung sei nicht von seinem Unternehmen beauftragt worden. Er versteckt sich noch dazu feige hinter datenschutzrechtlichen Vorschriften, die es ihm angeblich verbieten, die Web-Nutzung der Mitarbeiter und so auch die Nutzung sozialer Medien zu kontrollieren.

Und das, obwohl der fragliche Absatz mindestens eine Minute weltweit nicht erreichbar war. Denn so lange dauerte es, bis ein anderer Wikipedia-Editor die Löschung wieder rückgängig machte.

Ein Fall, bei dem man wieder einmal sieht, dass der Vierten Gewalt im Staat zu wenig Macht und Sanktionsmöglichkeiten zugestanden werden. Weshalb der Autor des Beitrags dann auch flugs dem Autor eines Blogs mit rechtlichen Schritten drohte, weil dieser es gewagt hat, diese Form des investigativen Journalismus zu kritisieren. Ein Blogger, der einen Freien Journalisten und Jurastudenten kritisiert. So weit kommt's noch. In dieser Welt jagt wirklich ein Skandal den anderen.



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