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Es ist unübersehbar, dass Hollywood-Studios und US-Fernsehstationen, auf den verschiedensten Baustellen den Online-Vertrieb ihrer Werke testen wollen. Neuestes Beispiel dafür ist ein Distributions-Vertrag, den Warner Bros. mit der Video-Site guba.com geschlossen hat.

Neben kostenlosen Streifen, die meist mehr oder weniger offensichtlich dem viralen Marketing dienen sollen, können nun also auch Harry Potter, Matrix oder auch Uralt-Produktionen wie die TV-Serie "The Flintstones" online gekauft beziehungsweise gemietet werden. Die Filme können unmittelbar nach dem Download angesehen werden. Zumindest, wenn sich die IP des Käufers einem Provider in Nordamerika zuordnen lässt.

Auf ähnliche Konzepte scheinen derzeit einige produzierende beziehungsweise Rechte verwaltende Firmen zu setzen. Für den heutigen Tag wird beispielsweise erwartet, dass der TV-Broadcaster NBC einen vergleichbaren Deal mit der populären Video-Site YouTube bekannt geben wird. Auch hier geht es wohl darum, das an kostenlosen Filmen interessierte Publikum zu zahlenden Video-Käufern zu konvertieren.

Ob das klappt, ist eine andere Frage. Preislich gesehen ist der Kauf eines Potter-Videos beispielsweise nur bedingt zu empfehlen. Immerhin 19.99 Dollar werden bei guba.com für den Nachwuchshexer verlangt. Genausoviel kostet der Streifen aber als DVD bei Amazon.com.

Dafür mag zwar der Erhalt des Films bei guba.com etwas schneller über die Bühne gehen. Doch gleichzeitig ist die Nutzbarkeit des guba-Downloads durch das (Windows-) Digital Rights Management (DRM) doch sehr stark eingeschränkt. Der Film ist beispielsweise nur im Windows Media Player abspielbar, was selbst für die gebrannten Kopien gilt. Auch deren Zahl ist limitiert, obwohl der Film zunächst nur auf dem PC abspielbar ist, auf den die Lizenz übertragen wurde. Eine Übertragung ("Sync") dieser Rechte auf einen anderen PC ist zwar möglich, wird aber durch das DRM nur beschränkt gestattet. Kurz: Der Kauf dieses Filmes gibt nur stark eingeschränkte Besitz- und Nutzungsrechte.

Unter diesen Bedingungen werden sich sicher viele potentielle Käufer dann doch für einen DVD-Kauf oder eine DVD-Vermietung entscheiden. Doch eine ganz andere Situation ergibt sich, wenn man das Mietangebot bei guba.com genauer betrachtet. Dort sind zwar die Rechte des Käufers noch stärker eingeschränkt, denn er muss den Film nach der ersten Betätigung des Start-Buttons innerhalb 24 Stunden zu Ende schauen.

Die Preise sind dafür aber auch wesentlich günstiger. Harry Potters "Goblet of Fire" kostet als "1 Day Rental" beispielsweise nur noch 2,99 Dollar. Bei diesem Preis wird es den Besuchern schon leichter fallen, den Kauf einzuleiten. Die Frage ist nur, ob sich daraus ein dauerhaftes Verhaltensschema entwickelt.


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