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19. März 2012
Posted in Internet News
Das Magazin Slate versucht Missverständnisse zu klären, die sich aus einer Art Marketing-Trick ergeben. Gemeint ist der allzu häufige Gebrauch des Ausdrucks 4G für schnelle Datenverbindungen in der Werbung. Obwohl es einigen Fällen gar nicht um schnelle 4G-Verbindungen geht, sondern schlicht um ein "werbetechnisches Upgrade" von 3G zu 4G.
Für Endverbraucher ist die Unterscheidung sicher verwirrend. Erst recht, nachdem auf den iPhones des Mobilfunkunternehmens AT&T nicht mehr wie bisher die Angabe 3G bei der Netzanzeige auf dem Display erfolgt, sondern stattdessen die Angabe 4G verwendet wird. Zu dieser Änderung kam es, als die iPhone-Geräte Anfang März auf die neueste Version des Betriebssystems (iOS 5.1) umgestellt wurden.
Bemerkenswert daran war, dass diese plötzliche "Verbesserung" der Empfangsmöglichkeiten nur die AT&T-Geräte betraf. Beim Konkurrenten Verizon blieb es dagegen bei der Angabe 3G. Technisch blieb bei beiden Carriern im Grunde alles gleich. Es war AT&T also nicht gelungen, das eigene Netz über Nacht mit dem schnelleren LTE aufzurüsten, den dem man gemeinhin als 4G-Standard bezeichnet. Wobei die Apple-Geräte nur im Fall eines Zugangs via HSPA+ im Display die 4G-Anzeige bringen. Bei einem LTE-Zugang wird auch LTE im Display angezeigt.
Das 4G-Netzwerk AT&Ts besteht demnach teilweise nur dem Namen nach. Dennoch hat die Namensänderung durchaus ihre Berechtigung. Das Unternehmen kann sich auf die Entscheidung der ITU (International Telecommunications Union) berufen, denn die UN-Organisation hat im Jahr 2010 entschieden, dass nicht nur LTE-Advanced, und WiMAX 2 als 4G-Technologien gelten können, sondern auch LTE, WIMAX und HSPA+ sowie jede andere entwickelte 3G Technologie.
Außerdem spielt AT&T in die Hände, dass theoretische Möglichkeiten ersonnen wurden, mit HSPA+ Durchsatzraten von bis zu 168 Megabits pro Sekunde zu erreichen. Womit sogar das LTE-Maximum von 150 Megabits pro Sekunde in den Schatten gestellt wird. Auch wenn in der Praxis mit HSPA+ nur ein Bruchteil dieser Geschwindigkeit erreicht wird und mit LTE deutlich höhere Geschwindigkeiten zu erzielen sind.
Doch für AT&T sind das unnütze Gedankenspiele, die mit der Praxis nichts zu tun haben. Und in der Praxis des Verkaufens zählt, was der Kunde akzeptiert. Daher macht das Unternehmen jetzt sein 3G-Netzwerk zu einem 4G-Netz und kann sich damit etwas Zeit für den teuren Ausbau des LTE-Netzes erkaufen. Wie man das dann nennt, wird sich später zeigen.
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