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In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken

 

Aus der Reihe "schräge Patente": Auch der mit Microsoft in wilder Ehe verbandelte Telefonhersteller Nokia lässt skurrile Hirngespinste nicht unpatentiert entweichen. Und das US-Patentamt hielt die Idee ebenfalls für schützenswert, magnetisch aktive Materialien unter die menschliche Haut zu injizieren, um als sichtbares oder unsichtbares Tattoo nach den Vorgaben eines mobilen Telefons subkutan zu vibrieren.

Diese Darstellung betrifft zwar nur eine mögliche Ausgestaltung des Patents mit der USPTO-Nr. 20120062371, das beispielsweise auch aufgeklebte magnetische Materialien umfasst. Doch es sieht ebenfalls vor, dass beispielsweise verschiedene Anrufer ein erkennbar unterschiedliches Vibrieren erzeugen.

Wobei es außer acht lässt, dass magnetische Felder nicht wie elektromagnetische Wellen als Träger moduliert werden können, um auf bestimmte Empfänger und ihre "Kanäle" eingestellt zu werden. Entweder, ein Magnetfeld ist aufgebaut und fluktuiert, oder nicht. Was in der Praxis bedeutet, dass ein magnetischer Sender so nahe an der Haut sein muss, dass er gleich selbst dort rütteln könnte, wenn andere magnetische Rezeptoren nicht davon betroffen sein sollen. Oder, das Magnetfeld ist so stark, dass alle in einem Raum anwesenden Magnätowierten von dem Signal durchgeschüttelt werden.

Kurz: Der Idee aus Finnland wird voraussichtlich keine große Zukunft beschert. Doch es scheint so einfach zu sein, ein US-Patent zu erhalten, dass sich auch diese Idee zu schützen lohnt.



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