LedergürtelMaßgefertigte Ledergürtel, auch XXXXL

Wir fertigen Gürtel nach Maß und zu vernünftigen Preisen, in verschiedenen Farben, Qualitäten und Längen, mit fest vernieteter Schnalle oder als Wechselgürtel mit Druckknöpfen.

 

Es war eigentlich absehbar: MPAA, der mächtige Verband von Hollywoods Filmstudios, verlangt von dem früheren Hosting Provider des Cyberlocker-Dienstes MegaUpload die Sicherung aller Server-Daten. Carpathia, so der Name des im US-Bundesstaat Virginia ansässigen Providers, soll etwa die 25 Petabyte an Daten aufbewahren, um Beweismittel für Klagen zu sichern.

Womit nicht nur die MegaUpload-Betreiber um Kim Schmitz germeint sind, sondern womöglich auch andere Parteien, die gegen das Urheberrecht verstoßen haben. Im Interview mit Wired meint MPAA Vizepräsident Howard Gantman zwar, man beabsichtige keine Klagen gegen individuelle Benutzer des Dienstes.

Doch das ist erstens nur die juristisch absolut unverbindliche Aussage eines nicht zur Klage legitimierten Interessenvertreters. Und zweitens würden sich die Filmstudios schwer damit tun, den "einfachen" Benutzern eine Urheberrechtsverletzung nachzuweisen, wenn diese beispielsweise nur File herunter- aber nicht hochgeladen haben.

Bei den Anwendern dagegen, die – laut Klageschrift teilweise gegen Bezahlung – Kinofilme bei MegaUpload eingestellt haben, sieht die Situation dagegen anders aus. Hier werden sich die Kläger voraussichtlich auch nicht für die Wortwahl "User" entscheiden. Schon jetzt ist von "Intermediaries" die Rede, also von Mittelsmännern, die als Zuträger bei den Urheberrechtsverletzungen dienten.

Nun soll ein Richter über den Antrag der MPAA entscheiden, wofür im kommenden Monat eine Verhandlung anberaumt wurde. Die Ermittler der US-Bundesbehörden, die gegen MegaUpload ermitteln, haben die Freigabe zur Löschung bereits erteilt. Und Carpathia beantragt eine Aufhebung der Löschsperre, weil die Aufbewahrung der ´Daten täglich 9.000 Dollar kostet. Dem Gericht wird also die Entscheidung nicht ganz einfach gemacht, zumal die Kläger behaupten, der MegaUpload-Betrieb habe 500 Millionen Dollar an "geschätztem Schaden" verursacht.

Die einstigen Uploader werden derweil auf jene Stimmen aus dem Lager der "Piraten" fluchen, die sich in den letzten Wochen für eine Verschiebung der Löschung ausgesprochen haben. Angeblich, weil so viele legitime, private Daten bei MegaUpload eingestellt wurden, die es zu retten gilt. Ohne diese Aufforderungen, mit denen vermutlich die weiße Weste von MegaUpload demonstriert werden sollte, wären die Daten und damit die Beweise vielleicht schon im Orkus.



Du musst Dich anmelden oder registrieren, um einen Kommentar zu schreiben.

am häufigsten aufgerufen...