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12. Januar 2007
Posted in Internet News
Schon seit geraumer Zeit ist bekannt, dass "Unbekannte" die Torrent-Verzeichnisse mit "faulen" Torrents anreichern. Torrents, die angeblich zum Download von Filmen oder Musik führen, die aber meist nach etwa 90% des Downloads stoppen, oder nur unbrauchbaren Datenmüll liefern. Nun wollen aber einige Administratoren aus der Torrent-Szene den Verband der US-Filmindustrie, MPAA, als Urheber dieser Torrents enttarnt haben.
Anhand von Merkmalen, die nicht vollständig beschrieben werden, hat man eine ganze Reihe von IPs von Servern entdeckt, auf denen die Tracker der faulen Torrents gespeichert sind. Und diese IPs führen offenbar zur Firma Media Defender. Einem Unternehmen also, das schon seit Jahren im Auftrag von Plattenfirmen und anderen Rechteinhabern nach Benutzern von Tauschbörsen fahndet - und das auch schon seit Jahren unbrauchbare Dateien in diesen Tauschbörsen verbreitet.
Die von TorrentFreak kolportierte Entdeckung kann also nur bedingt überraschen. Neu ist bestenfalls, dass die Administratoren angeblich einen Weg gefunden haben, diese MPAA-Torrents zu enttarnen und aus den Torrent-Verzeichnissen zu entfernen. Allerdings sollte man diese Angabe nicht unbedingt für bare Münze nehmen. Denn Ankündigungen dieser Art gab es auch schon in der Vergangenheit.
Wobei sich zusätzliche Zweifel an der Glaubwürdigkeit einstellen, wenn TorrentFreak behauptet, dass diese Tracks genutzt werden, um Bit Torrent-Nutzer zu enttarnen und dann mit rechtlichen Mitteln gegen sie vorzugehen. Das erscheint doch sehr zweifelhaft, wenn es sich bei den fraglichen Downloads gar nicht um urheberrechtlich geschützte Filme handelt. Oder sollten die Rechteinhaber inzwischen auch schon gegen den versuchten Verstoß gegen das Urheberrecht klagen?| < Neuere | Ältere > |
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