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26. Januar 2007
Posted in Internet News
Google gibt in seinem "Official Google Webmaster Central Blog" bekannt, dass die so genannten "Googlebomben" (vermutlich) der Vergangenheit angehören. Ein neuer Algorithmus der Suchmaschine verhindere, dass die vielfache Benutzung von - im Idealfall - sonst kaum gebrauchten Worten und Wortkombinationen als Ankertext von Links dazu führt, dass die jeweils verlinkte Seite bei der Google-Suche nach diesem Ankertext an vorderster Stelle gefunden werden kann.
Solche Googlebomben gab es seit mindestens dem Jahr 2001 schon einige und vielfach hatten ihre Urheber politische Motive. Große Bekanntheit erhielt beispielsweise die Googlebombe "miserable failure", die zu George W. Bushs Biographie unter whitehouse.gov auf Platz Nummer 1 der Ergebnisliste führte. Die Biographie-Seite wurde später dauerhaft umgeleitet, was möglicherweise mit dieser Googlebombe in Verbindung gebracht werden kann.
Doch solche Vorkommnisse will Google nicht aus politischen Motiven verhindern. Wäre das der Fall, so hätte man bei vielen Gooblebomben "Hand anlegen" können. Händische Arbeit beziehungsweise Manipulationen sind jedoch nicht Googles Ding. So etwas findet man bei der Suchmaschine nur dann, wenn Abmahnungen, Verfügungen, oder staatliche Filteranforderungen es notwendig machen.
Ansonsten behilft man sich lieber ausgefeilter Algorithmen, mit denen sich die Suchergebnisse ohne direkten menschlichen Einfluss verändern lassen. Ein solcher Algorithmus wurde nun eigens entwickelt, weil Googlebomben von der Suchmaschine nicht mehr länger geduldet werden. Als Grund hierfür wird angegeben, Google sei in der Vergangenheit mit dem Zustandekommen von Googlebomben in Verbindung gebracht worden.
Der neue Algorithmus soll die Bomben nun weitgehend verhindern. Anstelle der bisherigen Ergebnisse seien nun nur noch Seiten zu finden, auf denen über die jeweiligen Bomben berichtet wird (z.B. Ergebnisse von "miserable failure"). Wobei allerdings anzumerken wäre, dass eine solche Algorithmus-Änderung bereits im Jahr 2005 dafür gesorgt haben soll, dass nur noch 10% der früher geworfenen Bomben ihr Ziel treffen.
Aber noch ein weiterer Punkt schränkt die Ankündigung Googles ein: Einige bomben-ähnliche Effekte werden wohl bestehen bleiben. Ein Beispiel hierfür wäre das auch als Googlebombe bezeichnete Ergebnis der Suche nach "french military victories". Diese durch Blogs induzierte Manipulation kam zustande, nachdem sich Frankreich geweigert hatte, an der Invasion des Irak teilzunehmen.
Die Suche nach den militärischen Siegen Frankreichs führt auch heute noch zu der gewünschten Seite, die scheinbar selbst wieder ein Google Ergebnis liefert. Doch bei diesem Beispiel handelt es sich nicht um eine "ganz echte" Googlebombe, denn hier wird der Ankertext auf der Zielseite selbst auch benutzt. Das Ergebnis ist also gewissermaßen "echt".
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