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Ein denkwürdiges Ergebnis lieferte eine Umfrage von Jupiter Research unter Führungskräften europäischer "Record Labels". Die Manager der Musikindustrie sprachen sich keineswegs für Verfahren des Digital Rights Managements aus, sondern waren überwiegend der Auffassung, dass diese Systeme zu restriktiv sind.

Fast zwei Drittel (62%) der Befragten waren sogar der Meinung, dass ein Verzicht auf die DRM-Verfahren und die Veröffentlichung von Musik in einem Format, das sie auf jedem MP3-Player abspielbar macht, zu einem deutlichen Wachstum der Download-Zahlen im Musikhandel führen wird.

Entsprechend meinten 70%, dass die Zukunft der Online-Musik in einem Format liege, das auf möglichst vielen Geräten abspielbar ist. Allerdings waren weitere 40% davon überzeugt, das nur eine staatliche Intervention, oder ein konzertiertes Verhalten der Verbraucher diese Entwicklung möglich machen kann.

Der Autor der Jupiter-Studie ist wiederum der Meinung dass die Verantwortlichen der Labels bei den DRM-Verfahren bleiben werden, wel sie darin einen Schutz ihres Eigentums sehen. Doch er prognostiziert auch, dass ein Tag kommen wird, an dem DRM dazu verwendet wird, um wirklich die Rechte zu verwalten, und um die Verbraucher eher dabei zu überwachen, wie sie Musik nutzen, als ihnen die Nutzung der Musik zu verbieten.

Ob diese Nutzungskontrolle allerdings eine wünschenswerte Zukunft für den Verbraucher sein wird, ist eine andere Frage.



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