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Billy Hoffman, Mitarbeiter beim Sicherheitsunternehmen SPI Dynamics wird nach Angaben von CNet in der nächsten Woche eine Software vorstellen, die es in sich hat.

Das Tool, Jitko, dass Hoffman auf dem Hacker-Event Shmoocon vorstellen wird, basiert auf JavaScript, kann auf beliebigen Web Sites implementiert werden, bleibt im Browser resident und begleitet den Anwender für die Dauer seiner Online-Sitzung im WWW. Dabei spürt Jitko Sicherheitslücken auf den besuchten Web Sites auf und meldet diese an einen bestimmten Rechner zurück.

Selbst Hoffman scheint klar, dass Jitko in der Hand von Crackern eine mächtige Waffe ist, denn das Tool erleichtert die Suche nach angreifbaren Rechnern enorm. Wobei man sicher sein kann, dass sich für Jitko bald auch andere Anwendungsbereiche finden lassen.

Sollten sich die Ankündigungen CNets beziehungsweise Hoffmans bewahrheiten, dann wird die weitere Entwicklung also interessant. Denn Sicherheitsexperten warnen seit Jahren vor den vielen Gefahren, die der Einsatz von JavaScript mit sich bringt und Puristen empfehlen kategorisch die Abschaltung der Script-Unterstützung im Browser.

Doch die faktische Entwicklung ist eine andere, wie beispielsweise die Entstehung von Ajax im Zusammenhang mit dem so genannten Web 2.0 zeigt. In der Praxis ist JavaScript sowohl im Browser als auch im WWW omnipräsent. Wenn diese Situation es aber möglich macht, dass Jitko jeden Rechner beim Besuch einer Site zur "Cracker-Drohne" macht, dann findet vielleicht ein Umdenken statt.

Das heißt, wenn außer den Crackern überhaupt jemand diese Entwicklung bemerkt.



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