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02. April 2007
Der Ausschuss für Wissenschaft und Technologie des US-Repräsentantenhauses hat am Freitag Google gerügt und den CEO der Suchmaschine, Eric Schmidt, in schriftlicher Form zu einer Erklärung aufgefordert.
Schmidt soll in seinem Unternehmens in Erfahrung bringen, warum die Satellitenbilder bei Google Maps durch Bilder älteren Datums ersetzt wurden, die vor den Zerstörungen des Wirbelsturms Katrina im August 2005 entstanden waren. Googles Bilder fügen nach Auffassung der Ausschussmitglieder den Opfern des Wirbelsturms "eine große Ungerechtigkeit" zu.
Die idyllischen Prä-Katrina-Bilder führen demnach sogar zu der konspirativen Vermutung, Google wolle den Eindruck erwecken, die Wiederaufbauarbeiten in New Orleans gingen schneller vonstatten, als es tatsächlich der Fall ist.
Schmidt soll daher bis zum 6. April erklären, wie es zu diesem "Update" der Daten kam, denn zuvor wurden Fotos jüngeren Datums gezeigt. Google soll auch erklären, ob möglicherweise Bundesbehörden die Suchmaschine zu diesen Änderungen aufgefordert haben.
Schmidt hat allerdings bisher noch nicht geantwortet und ein Google-Sprecher hat lediglich erklärt, dass das letzte Update die Detail-Auflösung der Stadt wesentlich veressert habe. Insgesamt sei es eine Kombination verschiedener Faktoren wie beispielsweise Klarheit, Auflösung und auch des Alters, die über eine Aufnahme der Bilddaten entscheiden.
Gleichwohl kündigt der Sprecher an, dass neuere Fotos eingesetzt werden sollen. Wobei man beim heutigen Besuch von Google Maps durchaus den Eindruck gewinnen kann, dass diese neueren Bilder bereits eingesetzt werden. Zumindest einige der Fotos dort wirken jedenfalls aktueller, als einige andere bei etwa Yahoo Maps.
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