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Viele Online-Unternehmen werden von der Hoffnung getragen, von einem finanzstarken Unternehmen wie Google übernommen zu werden. Diese Hoffnungen entbehren nicht ganz der Grundlage, wie der Finanzdienst Bloomberg berichtet.

Nur sind die Auswahlkriterien Googles vielleicht nicht ganz so einfach zu treffen: Die Suchmaschine ist weniger an besucherstarken Auftritten interessiert, denn an "wirklich verrückten Ideen".

So jedenfalls hat es Googles Direktor für Unternehmensentwicklung, Salman Ullah, einem aufmerksamen Publikum in Los Angeles erklärt. Ein 15 Mann starkes Team der Suchmaschine prüft demnach jede Woche Dutzende potentieller Übernahmekandidaten und wie es heißt, wird jede Mail mit einem Angebot geprüft und beantwortet.

Diese Prüfung erfolgte in der Vergangenheit sogar mit einem Monte Carlo Algorithmus http://en.wikipedia.org/wiki/Monte_Carlo_method , also einer Simulation zur Prognose der Unternehmensentwicklung. Doch heute scheint man davon wieder Abstand genommen zu haben.

Die von Ullah gesuchten Perlen sind so wahrscheinlich nicht zu finden, denn es handelt sich beispielsweise um kleine Firmen, bei deren Aufbau unwesentliche Dinge wie die Finanzierung oder der notwendige Server-Bedarf einfach uberücksichtigt blieben, um eine bestimmte Idee zu verfolgen.

Diese fast schon romantisierend dargestellte Jagd nach "verrückten Ideen" dürfte sich aber in der Praxis wesentlich profaner gestalten. Denn auch die verrücktesten Ideen sind in den Augen Googles nur dann etwas wert, wenn sie sich "monetisieren" lassen. Wäre das nicht so, dann säße Google heute auch nicht auf einem Geldberg von 11 Milliarden frei verfügbaren Dollar (Stand 4. Quartal 2006).



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