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16. April 2007
Posted in Internet News
Die von Google am Freitag bekannt gegebene Übernahme des Werbedienstleisters DoubleClick wird misstrauisch beäugt. Microsoft, AT&T, Time Warner sowie einige andere große US-Unternehmen wollen Druck auf die staatlichen Wettbewerbshüter ausüben, um so den Deal möglicherweise scheitern zu lassen.
Das Argument der Kritiküsse ist aus geschäftlicher Sicht nachvollziehbar: Schon jetzt kontrolliert die Suchmaschine den größten Teil des Online-Werbemarktes. Wenn nun noch die Anteile DoubleClicks hinzukommen, könnte die Vormachtstellung Googles den Wettbewerb gefährden. Immerhin würde die Suchmaschine nach Einschätzung von Microsoft dann 80% des Marktes kontrollieren.
Daher verlangen die Wettbewerber von US-Justizministerium und der Aufsichtsbehörde für den Handel, FTC, eine besonders strenge Prüfung. Doch Google gibt sich zuversichtlich, dass diese Prüfung sich zur Bestätigung des Handels entwickeln wird.
Denn eine Vormachtstellung oder auch ein Monopol ist alleine für sich noch kein Grund, um diesen Handel zu verbieten. Nur dann, wenn durch den Verkauf der Wettbewerb allgemein beeinträchtigt würde, müssten die staatlichen Regulatoren eingreifen. Was sie im übrigen wohl auch dann tun würden, wenn die Google-Konkurrenz dies nicht so ausdrücklich forderte.
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