Wellness Südtirol
In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken
30. April 2007
Google bestätigt im Adwords Blog, dass in der vergangenen Woche Adwords-Konten benutzt wurden, um Anwender mit Hilfe manipulierter Anzeigen auf "bösartige Sites" zu locken. Diese Konten wurden demnach identifiziert und gelöscht.
"Das ist ein Problem, das wir sehr ernst genommen haben und weiterhin beobachten werden. Wir werden außerdem unsere Systeme überprüfen um sicherzustellen, dass angemessene Maßnahmen künftige Versuche dieser Art verhindern". Sehr viel detailliertere Informationen als diese sehr allgemeinen Angaben liefert das Blog-Posting allerdings nicht.
So bleibt beispielsweise offen, was mit den Opfern unter den Adwords-Kunden wurde. Bei diesen Personen schafften die Täter es unter Ausnutzung einer bekannten Sicherheitslücke des Microsoft Internet Explorers, die Zugangsdaten der Adwords-Konten auszuspionieren. Mit diesen Konten starteten die Täter dann eigene Adwords-Kampagnen, um neue Opfer auf ihre Sites zu locken. Und zwar auf Kosten der Adwords-Kunden.
Zu diesen Konten heißt es nun lapidar, dass sie gelöscht wurden. Das dürfte dann wohl auch bedeuten, dass die Inhaber der Konten die Kosten dieser "viralen" Kampagnen zu tragen haben. Ein insofern nachvollziehbarer Schritt, als dieser Missbrauch nur stattfinden konnte, weil die Betroffenen bei der Benutzung ihres Browser offenbar nicht genug auf ihre Sicherheit bedacht waren.
Eine
Argumentation, die Google insoweit übernimmt, als der größte Teil des
Postings sich mit den vielen Möglichkeiten beschäftigt, mit denen
Anwender für mehr Sicherheit sorgen können.
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