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12. Juni 2007
Posted in Internet News
"Ganz schön große" DDoS-Angriffe werden laut dem Internet Storm Center (ISC, SANS Institute) seit vergangener Woche gegen verschiedene Anti-Spam-Auftritte gefahren. Neben den Black List-Anbietern SURBL und URIBL gehört auch Spamhaus.org (wieder) zu den Opfern.
Allerdings scheint Spamhaus auch relativ schnell Herr der Situation geworden zu sein, denn während SURBL und URIBL noch teilweise unerreichbar sind, konnte Spamhaus-Gründer Steve Linford schon am Morgen des Donnerstags, also wenige Stunden nach den ersten Angriffen, eine erfolgreiche Anpassung der Abwehrmaßnahmen bekannt geben.
Er konkretisierte auch die Form der Angriffe, die mit Hilfe der Botnet-Malware (Trojaner, Wurm) Storm verübt wurden und geht davon aus, dass sich hinter diesen Angriffen die gleiche Spam-Mafia verbirgt, die schon im vergangenen Jahr die Angriffe auf das israelische Unternehmen Blue Security verantwortlich war.
Linford berichtet auch, dass die andauernden Angriffe selbst Gegenstand einer "deftigen, internationalen Anstrengung" sind, bei der verschiedene Teams die Hintermänner ausfindig machen wollen. Überhaupt meint auch der ISC-Autor, dass dieses Angriffe nicht nur in negativem Sinne zu interpretieren sind.
Die DDoS-Attacken zeigen seiner Meinung nach vielmehr, dass die Werkzeuge der angegriffenen Organisationen ganz augenscheinlich ihren Zweck erfüllen und die Situation der Spammer verschlechtern. Sonst wäre es wohl kaum nötig, das Storm-Botnet für unprofitable Angriffe und nicht wie normal für den Spam-Versand einzusetzen.
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