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13. Juni 2007
Fünf große US-Provider, Comcast, Cox Communications, Road Runner (Time Warner Cable) und Verizon werden künftig von werbetreibenden Unternehmen zusätzliche Kosten für die zuverlässige Auslieferung ihrer Massen-Mails verlangen.
Die Provider haben - wie zuvor schon AOL - einen Vertrag mit dem Mail Service GoodMail Systems abgeschlossen, der die Benutzung von dessen Zertifizierungssystem CertifiedEmail für Mails umfasst.
Bei diesem System werde alle bei GoodMail bezahlten Aussendungen mit einem "Siegel des Vertrauens" versehen und an den Spam-Filtern vorbeigeschleust. Es kann sich dabei durchaus um Werbe-Mails handeln, die der Empfänger nicht angefordert hat.
Dennoch handelt es sich nach Einschätzung der Betreiber dabei nicht um unerwünschten Spam (UCE = unerwünschte kommerzielle eMails), denn die Absender werden dazu verpflichtet, die im CAN Spam Act verbotenen Spam-Merkmale zu vermeiden. Solange eine nicht gewünschte Werbebotschaft also beispielsweise den wahren Absender angibt sowie eine Möglichkeit zur Abbestellung künftiger Mails, können sich die Werbetreibenden und der Zertifizierer in Sicherheit wiegen.
Gleichzeitig schützen sich die Provider davor, Klagen von Unternehmen zu erhalten, deren Mails "ungerechtfertigt" von den Spam-Filtern aussortiert werden. Denn der Preis von etwa einem Viertel Dollar-Cent pro Mail kann jedem Unternehmen zugemutet werden, das seine Botschaften sicher zugestellt sehen möchte.
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