Räucherstäbchen bei indilaya.de
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02. Juli 2007
Posted in Internet News
Kaum zu glauben, aber wahr: Apple hatte sich die Domain iPhone.com nicht gesichert, als Steve Jobs vor einem halben Jahr das neue Produkt und den dafür gewählten Markennamen öffentlich machte. Erst jetzt anlässlich des Verkaufsstarts wurde die Domain erworben und es soll ein mindestens siebenstelliger Dollar-Betrag für die Domain gezahlt worden sein.
Das jedenfalls behauptet das DomainTools Blog, das mit dem bisherigen Besitzer der Domain in Verbindung steht. Wie es dort weiter heißt, hat der Besitzer der Domain dieselbe im Jahr 1995 registriert, um darauf sein Geschäft aufzubauen.
Doch ein Blick in das Internet Archive zeigt, dass dieses "Geschäft" zunächst in einer - aus heutiger Sicht - kruden Kritik an der Internet-Telefonie bestand: "(...) nur diejenigen Personen, die über den Luxus eines Computers verfügen, werden in der Lage sein, einen Anruf zu tätigen", hieß es beispielsweise dort.
Später scheint die Domain allerdings auch im Zusammenhang mit dem iPhone von Cisco genutzt worden zu sein. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die ursprüngliche Pauschalkritik an der Internet-Telefonie wohl schon verflüchtigt. Schließlich ist das iPhone von Cisco ein Gerät für die reine VoIP-Nutzung. Wobei in diesem Zusammenhang auch erwähnt werden muss, dass Apple bei der Ankündigung des iPhone auch dieses Gerät und die mit ihm verbundenen Markenansprüche ignoriert hatte.
Wie teuer Apple die Einigung mit Cisco kam, ist unbekannt. Doch diese Kosten und die Kosten für die Domain iphone.com werden vergessen sein, wenn Apple die erste Million iPhones verkauft hat. Und man kann davon ausgehen, dass auf diese Erfolgsmeldung nicht lange gewartet werden muss.
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