LedergürtelMaßgefertigte Ledergürtel, auch XXXXL

Wir fertigen Gürtel nach Maß und zu vernünftigen Preisen, in verschiedenen Farben, Qualitäten und Längen, mit fest vernieteter Schnalle oder als Wechselgürtel mit Druckknöpfen.

 

Laut einem Bericht der ComputerWorld wird der Marktforscher Nielsen/Netratings noch heute eine Änderung seiner Messpraxis bekannt geben. Künftig sollen demnach nicht mehr die ermittelten Seitenaufrufe ("Page Impressions") als wichtigster Kennwert dienen, sondern vielmehr die bei Verweildauer eines Online-Besuchers auf einer Site.

Eine nachvollziehbare Entscheidung, wenn man bedenkt, dass in den vergangenen Jahren beispielsweise die Video-Nutzung im WWW stark zugenommen hat und der Einsatz von Technologien wie etwa AJAX die Messung der Seitenaufrufe nachhaltig beeinflussen kann.

Weniger nachvollziehbar ist allerdings, wieso diese Meldung in den Zusammenhang mit Google gerückt werden muss. Denn wie es in dem Magazin heißt, wird das neue Maß für die Online-Nutzung "Google schaden und YouTube helfen". Gemeint ist damit wohl, dass die vielen Millionen Google-Suchen täglich sich zeitlich nicht adäquat abbilden lassen.

Wobei schon diese Aussage in Frage zu stellen wäre. Denn Nielsen/Netratings setzt bei seiner Messung in erster Linie auf ein Panel (zeitlich konstante Stichprobe) von Nutzern, die sich zur Teilnahme verpflichtet haben und auf deren Rechnern auch die Dauer der Google-Nutzung erfasst werden könnte.

Ob die Nutzungsdauer tatsächlich zu einer Neupositionierung Googles in der bisherigen Rangfolge der am häufigsten besuchten Sites führen würde, muss sich aber erst noch zeigen. Schließlich zählen auch andere Suchhilfen und News-Aggregatoren zu den bisher nach Seitenaufrufen wichtigsten Sites. Wenn also Google bei dieser Umstellung abrutscht, dann wird das auch andere führende Sites betreffen.

Von einem "Schaden", der speziell Google betrifft, kann also nicht die Rede sein. Auch wird eine eventuelle "Abwertung" von Suchhilfen wie Google durch einen Marktforscher kaum mit spürbaren finanziellen Nachteilen für diese Unternehmen verbunden sein. Weder Google noch Yahoo oder MSN wird durch eine andere Messung oder eine andere Positionierung auf einer Top Ten-Liste auch nur ein Werbekunde verloren gehen.

Zumal für die Werbekunden im Fall der kontext-basierten Textanzeigen die Verweildauer der Besucher so gut wie irrelevant ist. Für diese Form der Anzeigen ist es weit wichtiger, dass der Anwender sich auf der Suche nach bestimmten Informationen befindet und bei der Einblendung der Anzeigen schon von einem gewissen Aufmerksamkeitsniveau der Benutzer ausgegangen werden kann. Bei diesen Suchanzeigen ist der Klick auf die Anzeige so oder so wahrscheinlicher als bei Werbeeinblendungen, die man dem Benutzer möglichst lange vor die Nase hält.

Von daher ist die Umstellung bei Nielsen vielleicht aus wissenschaftlicher Sicht interessant. Und vielleicht auch, weil dadurch die Vergleichbarkeit der Nielsen-Ergebnisse mit denen anderer Marktforscher (nochmals) schwerer wird. Doch ein Schaden für Google ist diese Umstellung ganz bestimmt nicht.



Du musst Dich anmelden oder registrieren, um einen Kommentar zu schreiben.

am häufigsten aufgerufen...