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In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken

 

Eine 42 Jahre alte Mitarbeiterin eines Vertragsnehmers der CIA musste feststellen, dass auch in der Welt der Geheimdienste harte Regeln für Blogger gelten. Sie hatte sich in ihrem Web Log, das nur für Mitglieder des CIA-Intranets "Intelink" zugänglich ist, über Befragungsmethoden geäußert. Am Tag, als in den Medien berichtet wurde, dass auch die CIA künftig die Genfer Konvention einhalten wolle, hatte sie geschrieben, dass sie das "Waterboarding" für falsch hält. Bei dieser Befragungstechnik werden die Gefangenen auf einem Brett fixiert und es wird ein Kleidungsstück über das Gesicht gedeckt, auf das man dann stetig Wasser schüttet. Wenige Tage nach diesem Posting wurde sie von CIA-Beamten verhört und ihr Dienstausweis wurde ihr entzogen. Daraufhin kündigte ihr auch ihr Arbeitgeber und teilte ihr mit, dass man auf Führungsebene der CIA beunruhigt sei, weil sie den Eindruck vermittelt habe, Kenntnis von solchen Verhörmethoden zu haben. Auch wenn sie als Software Ingenieur kaum an der "Feldarbeit" der CIA teilnimmt. Nun ist sie arbeitslos und muss noch dazu ein gerichtliches Verfahren fürchten. Denn wie die Beamten ihr beim Verhör mitgeteilt haben, wird der Vorgang als "unautorisierte Nutzung eines Computer Systems der Regierung" interpretiert - ein strafrechtlich relevantes Vergehen also.



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