LedergürtelMaßgefertigte Ledergürtel, auch XXXXL

Wir fertigen Gürtel nach Maß und zu vernünftigen Preisen, in verschiedenen Farben, Qualitäten und Längen, mit fest vernieteter Schnalle oder als Wechselgürtel mit Druckknöpfen.

 

In zwei Blog-Beiträgen der IT-Magazine ZDNet und CNet wird Kritik an den "Terms of Service" von Google Docs & Spreadsheets geübt. Die Autoren beider Beiträge erregen sich darüber, dass die Suchmaschine in diesen Nutzungsbedingungen ein umfassendes Nutzungsrecht an allen Inhalten für sich in Anspruch nimmt. Auch wenn diese Inhalte von den Anwendern selbst eingegeben wurden.

Die Autoren leiten daraus ab, dass Google auch die Nutzungsrechte oder gar die Urheberrechte an allen Inhalten (Mails, Kalender, Textdokumente, Tabellen etc.) beansprucht, die in den Google Apps erstellt werden: "The Content in Google Apps Belongs to Google".

Diese Interpretation ist aber falsch, denn der Klausel geht der Satz voraus, dass alle Urheberrechte beim Anwender verbleiben. Und die Übertragung der Nutzungsrechte bezieht sich ausdrücklich nur auf Dienste, die für die Verbreitung in der Öffentlichkeit gedacht sind. Nicht also auf Dienste wie Google Apps, die in erster Linie nicht-öffentlich genutzt werden.

Insofern sind die Warnungen der Journalisten wohl etwas übertrieben. Ohne eine solche Regelung wäre es für Google rechtlich sehr schwierig, beispielsweise die in den Google Blogs oder den Google Groups eingegebenen Inhalte zu veröffentlichen und zu vermarkten.

Bemerkenswert ist allerdings, dass die deutsche Fassung dieser Servicebedingungen auf diese Einschränkung noch verzichtet. Dort heißt es lediglich "Durch Übermittlung, Einstellung oder Darstellung der Inhalte gewähren Sie Google eine dauerhafte, unwiderrufliche, weltweite, kostenlose und nicht exklusive Lizenz..."

Allerdings sollte man wohl auch das nicht zu überbewerten, denn wie es dort weiter heißt, können diese Nutzungsrechte in den Zusatzbedingungen einzelner Services wieder eingeschränkt sein. Diese Zusatzbedingungen für beispielsweise "Google Docs & Spreadsheets" gibt es jedoch bisher noch nicht, denn die deutsche Version von "Google Text & Tabellen" ist noch nicht verfügbar.

Und die heute in dem dafür vorgesehenen Bereich zu findenden Servicebedingungen sind eine direkte Übersetzung der allgemeinen Nutzungsbedingungen der Suchmaschine. Es besteht also noch kein konkreter Grund zur Befürchtung, dass die bei Google online erstellten Dokumente für die private Nutzung schon bald im Index der Suchmaschine zu finden sind.

Wenngleich es fraglos empfehlenswert ist, die rechtlichen Grundlagen der Suchmaschine und ihre Fortentwicklung kritisch zu beobachten.



Dieser Beitrag wurde gesperrt. Es kann kein Kommentar abgegeben werden.

Updates und Infoletter

Der Intern.de Newsletter (Mail-Abo) wird täglich verschickt.

Bleiben Sie auf dem Laufenden:

...am häufigsten aufgerufen

Googles Änderung der Richtlinien - im Grunde eine konsequente Entwicklung
Google hat in der vergangenen Woche eine Änderung der Datenschutzbestimmungen und Nutzungsbedingungen angekündigt,...   mehr...
US-Heimatschutz überwacht Twitter - setzt Touristen wegen dummer Sprüche fest
Zwei Tweets eines aus Irland stammenden Kneipenbetreibers haben ihm und seiner britischen Freundin den Urlaub in...   mehr...
Mails von Steve Jobs und Eric Schmidt lassen Absprache über Abwerbeverzicht vermuten
Zur Zeit prüft ein US-Gericht im kalifornischen San Jose, ob eine Sammelklage gegen Adobe, Apple, Google, Intel,...   mehr...
ACTA-Berichterstatter wirft aus Protest das Handtuch
Kader Arif, sozialdemokratischer Abgeordneter im Europaparlament und Berichterstatter für das umstrittenen...   mehr...
Piraten zu Haft verurteilt - aber wer geht schon gerne ins Gefängnis?
Liest man heute, was die deutschen Mainstream-Medien über die gestrige Ablehnung des Revisionsantrags im Fall...   mehr...
Intern.de FindLinks Intern.de Internet News Intern.de News Mix