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Die Justizminister der US-Bundesstaaten Kalifornien, Connecticut, Iowa, Kansas, Minnesota und Massachusetts sowie die Rechtsvertretung des District of Columbia haben sich auf ein gemeinsames Ziel geeinigt: Sie wollen, dass Microsoft noch mindestens fünf Jahre lang die Auflagen der 2002 verabschiedeten Schlichtungsvereinbarung einhält.

Dass die "Kalifornien-Gruppe" eine solche Verlängerung anstrebt, war zu erwarten. Doch nun haben sich die Kläger eindeutig positioniert. Microsoft soll bis 2012 unter gerichtlicher Kontrolle bleiben, weil das Unternehmen nach wie vor bei den Betriebssystemen über ein Monopol verfügt. Und dieses Monopol nutze das Unternehmen aus, um seine Middleware-Produkte auf dem Markt durchzusetzen.

Von einer Verbesserung der Situation seit den "Browser-Kriegen" mit Netscape könne kaum die Rede sein. Damals haben immerhin noch einige große Händler Rechner mit alternativen Browsern verbreitet. Heute könne man das bei keinem der führenden Unternehmen mehr sagen. Doch das ist wie gesagt nur die Position der Kalifornien-Gruppe.

Microsofts Rechtsvertretung hat selbstredend eine andere Sicht der Dinge und das US-Justizministerium hat sich ebenfalls schon gegen eine weitere Kontrolle des Unternehmens ausgesprochen. So bleibt die Entscheidung wieder bei der Richterin Colleen Kollar-Kotelly und die hat sich bisher noch auf keine Position festlegen lassen.



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