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15. Januar 2008
RFID-basierte Werbe-Displays auf Einkaufswägen im Supermarkt sind keine Neuigkeit. Doch Microsoft plant für die zweite Hälfte des Jahres in diesem Bereich eine Innovation. Mit Hilfe der im letzten Jahr übernommenen Werbefirma aQuantive soll der Internet-Zugang der Kunden mit der Einspeisung von Werbe-Videos am Einkaufswagen in Verbindung gebracht werden.
Über die konkreten Werbemittel scheint man sich in Redmond noch nicht ganz sicher, doch geplant ist bereits der testweise Einsatz in der ShopRite-Supermarktkette an der Ostküste der USA. Dort sollen die registrierten Kunden des Marktes am heimischen Computer ihren Einkaufszettel eingeben können, der nach einer Identifizierung mit Hilfe der (RFID-) Kundenkarte auf den Einkaufswagen übertragen wird.
Der Wagen hilft dann beim Einkauf, indem er gekaufte Artikel von der Liste streicht und gleichzeitig eine Zwischensumme der Preise errechnet. Zugleich kann das Gerät aber zu bestimmten Produktgruppen Werbeinformationen oder auch "Coupons" (Rabatt-Gutscheine) einblenden, die die Kaufentscheidung erleichtern sollen.
Durch diese Neuerung wird die Zielgruppen spezifische Werbung noch näher an den alltäglichen "Point-of-Sale" gerückt. Und zugleich wird die Kontrolle über den Einsatz der Werbemittel noch effizienter, denn die Werbekunden beziehungsweise ihre Agenturen können unmittelbar an der "Einkaufsfront" ermitteln, welche Werbung beim Kunden "eingeschlagen" (vgl. "impact") ist.
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