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12. Februar 2008
Posted in Internet News
Der Fall des Kanadiers Sebastien B., der bei der Einreise in die USA angeblich Kinderpornos auf seinem Notebook gehabt haben soll, aber trotzdem wahrscheinlich straffrei ausgeht, zeigt zumindest Eines: Starke Verschlüsselungsverfahren wie gerade PGP sind für die Strafverfolger so gut wie unüberwindbar.
Zur Erinnerung: B. steht zur Zeit vor Gericht, weil ihm der Besitz und grenzüberschreitende Transport von Kinderpornos vorgeworfen wird. Eine Straftat, die mit bis zu 20 Jahren Haft geahndet werden kann. Dabei zeigte sich der Berufspendler an der Grenze zunächst kooperativ. Auf die Frage des Zöllners, ob er Kinderpornos auf seinem Notebook habe, gab er an, sich häufiger auf Porno Sites aufzuhalten.
Doch alle Kinderpornos, die ihm dort unfreiwillig begegneten, habe er umgehend gelöscht. Er sei sich allerdings nicht sicher, ob das auch für alle temporären Dateien gelte. Damit sich der Grenzer selbst ein Bild machen kann, gab B. ihm Zugriff auf das verschlüsselte Verzeichnis "Z". Das PGP- Passwort tippte B. aber selbst ein.
Der Zoll fand daraufhin Bilder und Filme, die man als Kinderpornos identifizierte. Eines dieser Fundstücke trug beispielsweise den unmissverständlichen Titel "Zweijährige beim Wechseln der Windeln vergewaltigt". Den Beamten schien der Fall damit klar und man konfiszierte das Notebook als Beweisstück. Doch als Beweisstück kann der Rechner nicht dienen, denn die Inhalte des verschlüsselten Verzeichnisses wurden weder kopiert noch dokumentiert.
Und das für die Entschlüsselung notwendige Passwort will der Kanadier auf Anraten seines Anwalts nicht mehr mitteilen. Die Techniker, die die Verschlüsselung des Notebooks knacken sollten, haben es nach mehr als einem Jahr aufgegeben.
Ein vom Gericht angehörter Agent des Secret Service bezeichnet es als "fast unmöglich", die PGP-Verschlüsselung aufzuheben: "Es gibt keine 'Hintertüren', oder geheime Tricks, mit denen man sich Zugang zu den Daten verschaffen kann. Der einzige Weg, ohne Passwort Zugang zu erhalten, besteht im Einsatz eines automatisierten Verfahrens, das immer wieder neue Passworte errät und testet". Doch das kann mit der heute verfügbaren Rechenleistung Jahrzehnte dauern, bis es zum Erfolg führt.
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