Maßgefertigte Ledergürtel, auch XXXXL
Wir fertigen Gürtel nach Maß und zu vernünftigen Preisen, in verschiedenen Farben, Qualitäten und Längen, mit fest vernieteter Schnalle oder als Wechselgürtel mit Druckknöpfen.
23. August 2006
Posted in Internet News
Microsoft erklärt der florierenden Branche der Cybersquatter den Krieg. Nach der "konservativen" Schätzung des Unternehmens werden täglich etwa 2.000 Domains angemeldet, die entweder einen von Microsoft als Marke geschützen Begriff benutzen (Cybersquatting, z.B. msnfinance.com), oder als Vertipper-Variante einer existierenden Microsoft-Domain angelegt sind (Typosquatting, z.B. xbox360com.com ). Die meisten dieser Domains sollen durch darunter platzierte Werbung Einnahmen produzieren. Wie man schon anhand der genannten Zahl der Anmeldungen erkennen soll, hat sich das Cybersquatting zu einer regelrechten Industrie entwickelt. Obwohl der noch unter US-Präsident Clinton im Jahr 1999 eingeführte Anti Cybersquatting Protection Act (ACPA) für diesen Domain-Missbrauch Schadensersatzforderungen von bis zu 100.000 Dollar pro Domain vorsieht. Ein Problem dürfte es aber sein, die verantwortlichen Domain-Inhaber vor Gericht zu bringen. Denn mindestens ein Viertel der Domain-Anmeldungen erfolgt anonymisiert mit Hilfe sogenannter "Privacy Services" der Registrars. Bei diesen Domains werden im Whois keine Angaben zum Inhaber gemacht (z.B. bei msnfinance.com). Die Daten der Domain-Inhaber werden von den Registrars erst nach Vorlage einer gerichtlich erwirkten Verfügung (Subpoena) geliefert. Aus diesem Grund hat Microsoft neben zwei anderen Klagen ein Verfahren gegen 217 "John Does" eingeleitet, also namentlich unbekannte Personen. Inwieweit diese Maßnahme allerdings von Erfolg gekrönt sein wird, bleibt abzuwarten. Denn auch wenn die gewünschten Daten geliefert werden, ist die Zuverlässigkeit der Whois-Angaben keineswegs gewährleistet. Das gilt erst recht für jene Anmeldungen, die nicht anonymisiert erfolgten. Hinzu kommt das Problem, dass Domain-Anmeldungen auch im Ausland erfolgt sein können und die Inhaber für den Kläger nicht greifbar sind. Dann bleibt Microsoft im Grunde nur der Weg vor die Schiedsstellen für Domain-Streitigkeiten. Doch das ist bei 2.000 Anmeldungen pro Tag ein langwieriges und sehr kostspieliges Vorgehen. Eine Pressemitteilung und ein paar Klageschriften sind da schon günstiger.
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